Bildung

Alpener Sekundarschule kann Anmeldungen annehmen

Auch bei einer Zweizügigkeit kann die Schule bestehen bleiben.

Foto: Erwin Pottgiesser

Auch bei einer Zweizügigkeit kann die Schule bestehen bleiben. Foto: Erwin Pottgiesser

Alpen.   Die Bezirksregierung Düsseldorf hat das Anmeldeverfahren genehmigt. Damit steht dem Fortbestand auch unter einer Zweizügigkeit nichts im Wege.

In Alpen dürfte an diesem Wochenende der eine oder andere Sektkorken knallen: Die Bezirksregierung Düsseldorf hat der Sekundarschule jetzt grünes Licht für das Anmeldeverfahren zum neuen Schuljahr gegeben, verbunden mit der Zusage zum Fortbestand auch unter der Zweizügigkeit – das heißt einer Anmeldezahl von mindestens 40 Schülern. „Ich bin froh und sehr erleichtert“, sagte Tilman Latzel. Insgeheim war der Leiter der Sekundarschule nach dem Besuch von Mathias Richter, Staatssekretär im NRW-Schulministerium, am 22. September allerdings auch „sicher, dass es weitergeht“. Denn Richter habe sich beim Ortstermin sehr positiv über das pädagogische Konzept der Sekundarschule geäußert und auch klare Signale gesetzt, dass die Schulform in Alpen eine Zukunft habe. „Die Zeit drängte aber“, so Latzel. „Deshalb hätte ich mir schon etwas früher eine Entscheidung gewünscht.“ Nun könne man offensiver an die Eltern herantreten, die Werbung in eigener Sache intensivieren. „Wir können den Eltern jetzt eine Sicherheit geben, müssen uns nicht mehr hinter Floskeln verstecken.“

Dass man künftig die Grenze von 40 Schülern verfehle (bekanntlich waren die Anmeldezahlen zuletzt rückläufig), befürchtet Schulleiter Latzel nicht. „Das sehe ich nicht als Problem, da bin ich guter Hoffnung.“ Anders sieht es da schon mit der Akzeptanz bei den Eltern vor Ort aus. Denn die Sekundarschule wird von den Alpenern weniger angenommen als von Eltern benachbarter Kommunen. „Ein seltsames Konstrukt“, findet auch Latzel. „Es ist sehr schade, dass wir die Eltern hier in Alpen nicht überzeugen können.“

Auch Bürgermeister Thomas Ahls freute sich über die „tolle Nachricht“ aus der Landeshauptstadt. „Das gibt uns Planungssicherheit für das nächste Schuljahr.“ Jetzt müsse allerdings auch noch die Einstellung zur Schule verbessert werden. „Wir müssen gucken, dass es auch eine Schule für Alpen wird.“ Denn es sei keinesfalls ein Automatismus, dass man Jahr für Jahr die Mindestzahl von 40 Schülern erreiche.

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