MAP-Festival

Am Montag startet das 18. MAP-Festival in Rheinberg

Die Band „Zauberlehrling“ wird auch in diesem Jahr der Top-Act am Samstagabend sein. 

Die Band „Zauberlehrling“ wird auch in diesem Jahr der Top-Act am Samstagabend sein. 

Foto: MAP

Rheinberg.   Kunst, Poetry-Slam und Musik – das Musik- und Kulturfestival bietet dieses Jahr ein abwechslungsreiches Programm mit acht Bands am Wochenende.

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Kunstprojekte, Poetry Slam, Konzerte – das Music-Art-Project-Festival (MAP) startet vom 21. bis 26. August in die 18. Runde. Das Team des MAP-Vereins stellte in diesem Jahr dafür wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine. „Den Besucher erwartet eine Woche Kultur auf allen Ebenen“, sagte Heiko Dürr, 2. Vorsitzender des Vereins. In diesem Jahr steigt das Festival anders als zuvor nicht am ersten Wochenende nach den Sommerferien, sondern am letzten Wochenende in den Ferien. Der Grund: Der ursprüngliche Termin kollidiere mit anderen regionalen Großveranstaltungen, so dass es nicht möglich sei, den eigentlichen Termin zu halten.

Los geht es am Montag mit dem „Marktlon“ auf dem Großen Markt. Internationale Künstler erarbeiten ein gemeinsames künstlerisches Konzept, das von Mittwoch bis Samstag für jedermann zu sehen sein wird. Das Alte Rathaus wird „zum temporären Kunstwerk farblich umgestaltet“, heißt es. Künstler, unter anderem aus Spanien, Bulgarien, Serbien und Dänemark, sind am Streetart-Kunstwerk unter der Regie des spanischen Künstlers Javier Landa Blanco beteiligt.

"Es wird poetisch, großschnäuzig, feinfühlig, rücksichtslos"

Poetry-Slam ist neben der Kunst ein weiterer Bestandteil des Festivals. Bevor die erfahrenen Slammer am Donnerstag auf der Bühne stehen, präsentieren die Teilnehmer eines Workshops, was sie gelernt haben und tragen ihre Texte vor. Der Workshop ist Teil der Kooperation mit dem Amplonius-Gymnasium. Drei Künstler aus der Region präsentieren im Anschluss ihre Texte. Die Veranstalter versprechen: „Es wird poetisch, großschnäuzig, aber auch feinfühlig und rücksichtlos.“

Andy Strauß, macht den Auftakt. Neben seinen Gedichten, schreibt der 35-Jährige Kurzgeschichten und Theaterstücke. Weiter geht es mit einem Künstler aus der Umgebung: Johannes Floehr aus Krefeld war schon häufiger als Moderator und Poetry-Slammer auf Bühnen im Umkreis zu sehen. Markim Pause bildet den Abschluss des Abends. Wie auch Floehr ist Pause das erste Mal zu Gast in Rheinberg. Der Spielort muss aufgrund von Bauarbeiten jedoch kurzfristig vom Kultpool ins Forum des Gymnasiums verlegt werden. Karten sind noch in der Buchhandlung Schiffer für zehn Euro erhältlich. Eine Abendkasse gibt es nicht. Einlass ist um 19 Uhr, los geht es eine Stunde später.

Das richtige Festival-Gefühl kommt am Freitag- und Samstagabend rund um den Pulverturm auf. Einlass ist um 18.30 Uhr. Acht Bands stehen an den beiden Tagen auf der Bühne. „TenSing“ macht um kurz vor 19 Uhr den Auftakt. Weiter geht es mit dem Punktrio „Männi“. Die Hagener Band „Finka“ hat die weiteste Anreise. Um kurz nach halb elf rockt „Was Wenns Regnet“ als letzte Tagesband die Bühne. Gleicher Ort, gleiche Uhrzeit, heißt es am Samstag. Wieder wollen vier Bands die Besucher in ihren Bann ziehen. „Auf die Bands sind wir entweder durch unsere eigenen Auftritte aufmerksam geworden oder sie haben sich beworben“, erklärte Heiko Dürr, der Mitglied der Band „Zauberlehrling“ ist, die am Samstagabend als letztes auf der Bühne steht. Vorher spielen die Hard-Rock-Musiker der Duisburger Band „Blazing Jack“, „The Gadgets“ aus Bochum und „Minor Cabinet“ aus Krefeld.

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