Naturschutz

Arbeit trägt Früchte und Blüten

An der B57 blüht eine im vergangenen Jahr angelegte Wildblumenwiese. Hannelie Steinhoff (Stiftung), Frank-Rainer Laake (Vorstand Sparkasse am Niederrhein), Manfred Müller vom Berge (Stiftung), Harald Gillmeister (FZX) und Dr. Wilhelm Podlatis freuen sich darüber.  Mareike Kluck.

An der B57 blüht eine im vergangenen Jahr angelegte Wildblumenwiese. Hannelie Steinhoff (Stiftung), Frank-Rainer Laake (Vorstand Sparkasse am Niederrhein), Manfred Müller vom Berge (Stiftung), Harald Gillmeister (FZX) und Dr. Wilhelm Podlatis freuen sich darüber.  Mareike Kluck.

Xanten.   Die Naturschutzstiftung Niederrhein legt an der B57/Ecke Bankscher Weg eine weitere Wildblumenwiese an.

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Es ist ein schöner Anblick an der B57/Ecke Bankscher Weg. Weiße Margeriten, roter Klatschmohn und blaue Kornblumen blühen auf der Fläche, die eine weitere Wildblumenwiese entlang der Bundesstraße an der Xantener Südsee werden soll. Die Naturschutzstiftung Niederrhein setzt sich bereits seit vielen Jahren erfolgreich für die Anlage solcher Wildblumenwiesen ein. Unterstützt wird die Stiftung auch diesmal finanziell von der Sparkasse am Niederrhein und vom Freizeitzentrum Xanten (FZX), deren Mitarbeiter sich regelmäßig um die Mäharbeiten der Flächen kümmern.

Trockener Sommer machte Sorgen

Für die Initiatoren ist es immer schön, wenn die investierte Arbeit dann Früchte oder in diesem Fall Blüten trägt. Denn beinahe wäre das Projekt an der Ecke Bankscher Weg gescheitert. „Nachdem wir Ende April 2018 auf den 3000 Quadratmetern alles in die Wege geleitet haben, kam nur einmal Regen und dann nichts mehr“, erinnert sich Hannelie Steinhoff von der Naturschutzstiftung Niederrhein. Der trockene und heiße Sommer machte den Naturschützern große Sorgen – auch im Hinblick auf die Finanzierung. „Wir werden in unseren Projekten großzügig von der Sparkasse am Niederrhein unterstützt“, zeigt sich Steinhoff dankbar. Rund 1500 Euro, also 500 Euro pro Jahr, hat die Sparkasse bis jetzt für das neuste Projekt bereit gestellt.

Auch die kostenlose Pflege vom FZX sei eine große Hilfe. Doch die Natur ist immer wieder für Überraschungen gut. So blühte es, sehr zur Erleichterung aller Beteiligten, wider Erwarten dann doch entlang der Bundesstraße 57. „Darauf hatten wir gehofft, aber eigentlich kaum noch damit gerechnet“, gesteht auch Manfred Müller vom Berge, Experte in Sachen heimischer Botanik. „Umso schöner ist es, dass wir das Projekt jetzt weiter führen können.“

Den Wildblumen eine Chance geben

Dazu gehört auch, die Fläche regelmäßig zu mähen, um so den Wildblumen und Gräsern tatsächlich eine Chance zu geben, sich dauerhaft durchzusetzen. So wird die Fläche Mitte Juni nochmal abgemäht – Ende August, Anfang September dann ebenfalls. „Nach jedem Mähen wird sich die Wiese dann wieder neu bilden – mit neuen Pflanzen und neuen Insekten, die dadurch angelockt werden“, erklärt Müller vom Berge. Was jetzt gerade passiere, sei eine Hilfestellung für die Natur. „Dann entwickelt sich an den Standorten ganz von alleine das, was gebraucht wird.“

Die Fläche an der B57/Ecke Bankscher Weg ist bereits die Dritte, die von der Naturschutzstiftung Niederrhein mit Unterstützung des FZX und der Sparkasse am Niederrhein entwickelt werden konnte. 2015 wurde bereits in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Park Xanten auf 1600 Quadratmetern eine ähnliche Fläche für Gräser und Wildblumen angelegt.

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