Senioren

Auf den Rheindeich in Orsoy auch ohne fremde Hilfe kommen

Auch für Senioren, die nicht so gut zu Fuß sind, muss der Rheindeich in Orsoy erreichbar sein, fordert der Beiratsvorsitzende Klaus Oesterwind.

Foto: Ulla Michels (Archiv)

Auch für Senioren, die nicht so gut zu Fuß sind, muss der Rheindeich in Orsoy erreichbar sein, fordert der Beiratsvorsitzende Klaus Oesterwind. Foto: Ulla Michels (Archiv)

Rheinberg.   Diese Möglichkeit fordert Seniorenbeiratsvorsitzender Klaus Oesterwind. Er kritisiert auch die Erreichbarkeit der Altentagesstätte Millingen.

Sprachlosigkeit herrscht keineswegs zwischen Klaus Oesterwind, dem Vorsitzenden des Seniorenbeirats, und der Stadtverwaltung. Das brachte er in der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Familien und Senioren klar zum Ausdruck. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass Oesterwind mit der Kommunikation zufrieden ist. „Es gibt zwar Gespräche, aber keine Reaktion, kein Echo. Ich habe den Eindruck, als wäre ich der Verwaltung lästig. Sprechen ja, aber null Ergebnis – ich finde, es muss der Wille zur Veränderung auch bei der anderen Seite vorhanden sein!“

Auf die Frage von Ausschussmitglied Claudia von Parzotka-Lipinski nach konkreten Beispielen nannte Oesterwind den Rheindeich in Orsoy. „Die Menschen kommen dort nicht mehr ohne fremde Hilfe drauf, können keine Schiffe mehr gucken.“ Er erwartete von der Stadt, den „ersten Schritt zu machen und auf den Deichverband zuzugehen, damit die einen Serpentinenweg nach oben anlegen“.

Sozialdezernentin Rosemarie Kaltenbach verwies darauf, dass die Stadt zwar die Frage nach der Barrierefreiheit der Deiche stelle, aber da sie vollständig saniert werden, passiere da in den kommenden zwei Jahren nichts mehr. „Außerdem kann man auch jetzt schon auf die Deiche kommen!“ – aber nicht ohne fremde Hilfe, konterte Oesterwind.

Problem Altentagesstätte

Ein weiterer Kritikpunkt des Beiratsvorsitzenden ist die Erreichbarkeit der Altentagesstätte an der Alpener Straße in Millingen, wo die Bordsteinkanten ein Problem sei. Kaltenbach erklärte, dass dort der Kreis Wesel die Verantwortung trage – und der an dieser Stelle keine anderen Schrägen haben möchte. Der Ausschussvorsitzende Peter Tullius schlug vor, sich dieses Problems bei einem noch anzusetzenden Ortstermins anzunehmen.

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