Schützen

Besondere Auszeichnung für die Marien-Schützen

Freuten sich über die Auszeichnung: Emil Vogt, Dirk Langner, Ludger Fröhling, Bärbel Jensen, Rolf Heyerichs, Dr. Emanuel Salm Salm sowie Karlheinz Kamps (v. links).

Foto: Herbst

Freuten sich über die Auszeichnung: Emil Vogt, Dirk Langner, Ludger Fröhling, Bärbel Jensen, Rolf Heyerichs, Dr. Emanuel Salm Salm sowie Karlheinz Kamps (v. links). Foto: Herbst

Rheinberg.   Die St. Marien-Bruderschaft Winterswick wurde jetzt mit der Hochmeister-Plakette für soziales Engagement in der Kategorie „Kirche und Bruderschaft“ ausgezeichnet.

Beim Fest des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften in Heinsberg wurde der St. Marien-Schützenbruderschaft Winterswick für ihr soziales Engagement in der Kategorie „Kirche und Bruderschaft“ vom Hochmeister Dr. Emanuel Erbprinz zu Salm Salm, vom Bundesschützenmeister Emil Vogt sowie vom Vorsitzenden des karitativen Ausschuss im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften Karlheinz Kamps die Hochmeister-Plakette verliehen.

Aus Hunderten von Einsendungen wurde das soziale Engagement der Marien-Schützen von einer unabhängigen Jury ausgewählt und gewürdigt. Der Bundesschützenmeister Emil Vogt teilte den mehr als 1000 Schützen mit, dass die viertälteste Bruderschaft im Schützenbund, die im Jahre 1182 als Gebetsbruderschaft gegründet wurde, die Marien-Kapelle aus dem Jahre 1182 vor einigen Jahren vor dem Abriss bewahrt hat. Zudem habe sie durchgesetzt, dass diese nach ihrer Entweihung wieder geweiht wurde. Im vergangenen Jahr hat die Bruderschaft die Kapelle dann in über 500 Arbeitsstunden und mit einem Aufwand von mehr als 12000 Euro komplett saniert und renoviert. Die Bruderschaft hat sich auch gegenüber dem Eigentümer, der RAG, verpflichtet, die Kapelle zu betreuen und instand zu halten. Die Kapelle ist stets geöffnet und dient der stillen Einkehr und der Verehrung „Mariens, der Mutter Jesu“.

Viele freiwillige Arbeitsstunden

In diesem Zusammenhang betonte Bundesschützenmeister Vogt, dass der karitative Ausschuss unter der Leitung des Präsidiumsmitgliedes und Vorsitzenden Karlheinz Kamps die Zahlen des sozialen Engagements der Schützenbruderschaften im Bund ermittelt hat. So leisteten die Schützen für soziale, meist örtlich gebundene Aufgaben, mehr als 160 000 freiwillige Arbeitsstunden. Das entspricht einem Gesamtwert von rund 1,6 Millionen Euro. Mehr als 2,4 Millionen Euro wurden für Kindergärten, Schulen; Martinsumzüge, Palliativ-Stationen, Hospize, Kirchen und Behinderten- Einrichtungen von den 1398 Schützenbruderschaften im Jahre 2016 gespendet.

Somit tragen die Schützenbruderschaften einen erheblichen Anteil am sozialen Leben in den Städten und Gemeinden bei.

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik