Politik

Carlo Hofmann bleibt Vorsitzender der MIT in Alpen

Der MIT-Vor­stand: (von links) Wolf­gang Stop­pa, Nor­bert Koch, Heinz Lin­de­kamp, Hel­mut Wach­ten­donk und Carlo Hof­mann

Der MIT-Vor­stand: (von links) Wolf­gang Stop­pa, Nor­bert Koch, Heinz Lin­de­kamp, Hel­mut Wach­ten­donk und Carlo Hof­mann

Foto: MIT

Alpen.   Neben anstehenden Wahlen diskutierten die CDU-Mittelständler über die Projekte in Alpen. Zur Finanzierung sollen keine Steuern erhöht werden.

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Bei der Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Mit­tel­ständ­ler in der CDU im Kas­ta­ni­en­hof der Fa­mi­lie Stop­pa ist der am­tie­ren­de MIT-Vor­stand um Car­lo Hof­mann für wei­te­re zwei Jah­re wie­der­ge­wählt ge­wor­den. Nor­bert Koch bleibt Vi­ze-Vor­sit­zen­der, Hel­mut Wach­ten­donk Schatz­meis­ter. Eli­sa­beth Bon­gen-Schmitz und Wolf­gang Stop­pa fun­gie­ren als Bei­sit­zer, Cle­mens Back­haus prüft die Kas­se.

Das Abendmot­to „Star­ker Mit­tel­stand – star­kes Al­pen?“ war be­wusst kon­tro­vers an­ge­legt. Es gibt vie­le Fra­gen, auf die man heu­te kei­ne ab­schlie­ßen­de Ant­wort ge­ben kann. Da­her ist es der MIT wich­tig, dass die Be­lan­ge des Mit­tel­stan­des stär­ker als bis­her dis­ku­tiert wer­den. Carlo Hof­mann sorgt sich um die „Über­le­bens­fä­hig­keit des Mit­tel­stands“. Die Fol­gen der Di­gi­ta­li­sie­rung, wenn kei­ne ent­spre­chen­den Kon­zep­te ge­gen­steu­er­ten, wür­de die Leer­stän­de der Ein­zel­han­dels­lä­den auch in Al­pen deut­lich sicht­bar ma­chen, so Hof­mann. Doch Di­gi­ta­li­sie­rung fin­de auch in­ner­halb der Un­ter­neh­men statt und ha­be, wenn sie oh­ne Kon­zept ge­hand­habt wür­den, häu­fig ne­ga­ti­ve Aus­wir­kun­gen. Des­halb be­grüßt die MIT die In­itia­ti­ve der Ver­wal­tung, den Ein­zel­han­del auf dem Weg ins On­line-Ge­schäft zu un­ter­stüt­zen.

Im An­schluss an die Be­rich­te des Vor­sit­zen­den und den Kas­sen­be­richt er­läu­ter­te Mar­kus Kel­lings, Vi­ze-Frak­ti­ons­chef der CDU im Rat, die ak­tu­el­le Haus­halts­la­ge. Es folg­te ei­ne Dis­kus­si­on über die en­er­ge­ti­sche Sa­nie­rung des Schul­zen­trums, das Stadt­um­bau-Kon­zept, die Fol­ge­nut­zung auf dem Wil­ly-Brand-Platz nach dem Ab­riss des Feu­er­wehr-Ge­rä­te­hau­ses so­wie den Breit­band­aus­bau in den Rand­be­rei­chen.

Der MIT liegt viel dar­an, dass die Pro­jek­te „durch­fi­nan­ziert“ wer­den, wie zum Bei­spiel das neue Feu­er­wehr­haus. Das dür­fe kei­nes­falls über Steu­er­er­hö­hun­gen er­fol­gen. So be­ur­teilt der MIT die Haus­halts­la­ge als „sehr kri­tisch“. Bei den an­ste­hen­den Etat-Be­ra­tun­gen über Prio­ri­tä­ten müs­se das Nut­zen-/Kos­ten­ver­hält­nis für die Be­rei­che Schu­len und Ein­zel­han­del im Vor­der­grund ste­hen. Die per­so­nel­le Ka­pa­zi­tät im Rat­haus zur Ab­wick­lung der Pro­jek­te so­wie die Hö­he der an­ste­hen­den Kos­ten müss­ten auch in der öf­fent­li­chen Dis­kus­si­on um­fas­send dar­ge­stellt wer­den.

Die der MIT ver­bun­de­nen orts­an­säs­si­gen Un­ter­neh­men wol­len die Se­kun­dar­schu­le wie bis­her wei­ter durch ein er­wei­ter­tes An­ge­bot von Aus­bil­dungs- und Prak­ti­ka-Plät­zen, un­ter­stüt­zen. Vor­ge­se­hen ist zum Bei­spiel die Teil­nah­me der Un­ter­neh­men an ei­nem „Speed-Da­ting“, bei dem Schü­ler auf Un­ter­neh­mer tref­fen. Ei­ne von der MIT durch­ge­führ­te Um­fra­ge­ak­ti­on bei ört­li­chen Ein­zel­händ­lern in Al­pen ha­be er­ge­ben, dass über­wie­gend äl­te­re Men­schen vor Ort ein­kau­fen. Da­bei for­der­te die Mehr­zahl der be­frag­ten Händ­ler, dass ent­lang der Lin­den­al­lee und der Burg­stra­ße die Park­plät­ze er­hal­ten blei­ben müs­sen.

Im Zu­ge des ge­plan­ten Stadt­um­baus soll­ten die­se Stell­flä­chen brei­ter wer­den, da­mit äl­te­re und Men­schen mit Be­hin­de­rung un­ge­fähr­det durch den flie­ßen­den Ver­kehr und oh­ne Zeit­druck ein- und aus­stei­gen kön­nen.

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