Weihnachtszirkus

Cassellys machen sich warm für den Xantener Weihnachtszirkus

Jessica Casselly und Tochter Katy trainieren für eine neue Nummer am Trapez.

Jessica Casselly und Tochter Katy trainieren für eine neue Nummer am Trapez.

Foto: Foto: Armin Fischer / Armin Fischer

Xanten.  Das Publikum kann sich wieder auf artistische Höchstleistungen und eine berührende Geschichte freuen. Premiere ist am Donnerstag, 19. Dezember.

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Das Vorzelt steht schon, dahinter wird gerade das blau-gelbe Hauptzelt hochgestemmt: Es ist wieder so weit, am Hafen der Xantener Südsee breitet sich weihnachtliche Zirkus-Stimmung aus. Auch in diesem Jahr können sich die Besucher auf neue und ausgefallene Nummern freuen. Denn: Seit acht Jahren denkt sich Zirkusdirektor Jonny Casselly jr. für jeden Weihnachtszirkus neue Kunststücke aus — und eine Geschichte, die wie ein roter Faden durchs Programm führt. Worum es in diesem Jahr genau geht, möchte Casselly noch nicht verraten. „Aber so viel vorab: Es geht um Familie und das Miteinander in der Vorweihnachtszeit.“

Auch seine eigene Familie darf natürlich nicht fehlen: Seine Frau Jessica, mit der er den Zirkus zusammen leitet, und ihre gemeinsame Tochter Katy wirken im Programm mit. Die Zwölfjährige spielt nicht nur wie jedes Jahr die Hauptrolle in der Geschichte, sondern übt schon fleißig an einer brandneuen Trapeznummer — bei der sie von Papa Jonny regelrecht durch die Luft geschleudert wird. „Ein bisschen Respekt ist natürlich immer dabei, aber wir wissen ja, was wir tun“, sagt Casselly mit einem Augenzwinkern.

Das Zelt ist beheizt

Mit von der Partie sind auch wieder sein Bruder mit einer neuen Clown-Nummer und viele weitere Mitglieder der Familie Casselly. Die zweite Hälfte des rund 25-köpfigen Artisten-Teams kommt aus dem Ausland, etwa aus Spanien, China, Russland und Italien. Die internationalen Künstler wählt Casselly nach eigenem Geschmack aus. Aus China kommt eine Ballerina, die auf den Schultern ihres Partners tanzt und aus Spanien ein Mann, der die einzigartige Dressur seiner Hauskatzen vorführt. Das sind die einzigen Tiere in Cassellys Manege. „Manche Besucher sind enttäuscht, wenn es keine Tiere gibt, andere finden das gut und kommen genau deswegen“, erklärt der Zirkusdirektor.

Noch dient das Vorzelt dem abendlichen Training: Ein Trapez baumelt von der Decke, der Boden ist mit einer dicken Matte gepolstert. Wenn der Weihnachtszirkus schließlich am Donnerstag, 19. Dezember, seine Zelttüren für die Premiere öffnet, werden die Besucher hier mit Glühwein, Kakao, Popcorn und Zuckerwatte empfangen, bevor in dem großen, beheizten Zelt die diesjährige Show beginnt.

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