Bürgerbusse

CDU-Landtagsabgeordnete Fasse setzt sich für Bürgerbusse ein

Auch in Sonsbeck wird der Bürgerbus benutzt.

Foto: Peggy Mendel

Auch in Sonsbeck wird der Bürgerbus benutzt. Foto: Peggy Mendel

Rheinberg/Alpen/Sonsbeck.   Marie-Luise Fasse fordert eine Erhöhung der Organisationspauschale von 1000 auf 6000 Euro und unterstreicht die Wichtigkeit der Bürgerbusse.

Über 100 Bürgerbusvereine mit über 4000 ehrenamtlichen Fahrern gibt es in Nordrhein-Westfalen. Landesweit schätzen rund drei Millionen Bürgerinnen und Bürger dieses Angebot, sowohl im ländlichen Raum als auch in vielen Stadtteilen. Auch in Alpen, Hünxe, Rheinberg und Sonsbeck sind Bürgerbusvereine aktiv.

„Den ehrenamtlichen Bürgerbusfahrern kann man gar nicht genug für ihren Einsatz danken. Die Landesregierung aber lässt die Bürgerbusvereine im Regen stehen“, kritisiert die Rheinberger Landtagsabgeordnete Marie-Luise Fasse (CDU). „Seit etlichen Jahren schon wurden die Vereinsmittel für die ehrenamtlichen Bürgerbusvereine nicht mehr erhöht – und das bei ständig steigenden Kosten.“

Gut angelegtes Geld

Die Landesregierung sei schnell dabei, das Ehrenamt zu loben. Deshalb will Fasse SPD und Grüne an ihren Taten und nicht an den Worten messen und wiederholt die Forderung aus dem Vorjahr, die Organisationspauschale pro Verein und Jahr um 1000 Euro auf insgesamt dann 6000 Euro zu erhöhen. Das Geld sei bei den Bürgerbusvereinen gut angelegt und eine echte Wertschätzung der Arbeit der Ehrenamtler, die tagtäglich ihre Freizeit für unsere Mobilität einsetzen.

Die sogenannte Organisationspauschale ist der Grundbetrag für die Organisation der Vereine, damit diese nicht auf Mitgliedsbeiträge oder Spenden angewiesen sind. Organisationskosten sind Schulungen, ärztliche Untersuchungen für die ehrenamtlichen Fahrer, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung- und Sachkosten, Gebühren, die Vorbereitung und Durchführung für Versammlungen und Veranstaltungen.

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