Ortsbegehung

CDU-Ortsverband nahm Orsoy bei einem Rundgang unter die Lupe

Die Parkplatzsituation war eines der Themen bei der Ortsbegehung.

Die Parkplatzsituation war eines der Themen bei der Ortsbegehung.

Foto: Wolfgang Krause/Archiv

Der CDU-Ortsverband hat zu seiner jährlichen Ortsbegehung eingeladen. Unter anderem ging es um die Parksituation, die Beleuchtung und um Krähen.

Rheinberg-Orsoy. Der CDU-Ortsverband Orsoy befasste sich im Rahmen seiner jährlichen Ortsbegehung mit der Parksituation in Orsoy, zudem mit der Beleuchtung sowie dem Erscheinungsbild der öffentlichen Anlagen und der Gebäude. Die Ortsverbandsvorsitzende Brigitte Devers startete mit der Gruppe am Parkplatz an der Grundschule. Die für Pkw zugelassenen öffentlichen Parkplätze würden von Lkw-Zugmaschinen sowie Kleinlastwagen als Abstellplatz in Anspruch genommen, hatten Anwohner der CDU berichtet.

Auch abgemeldete Wohnwagen oder Anhänger wurden dort über längere Zeiträume abgestellt. Sogar auf dem Parkplatz am Friedhof Bendstege mache sich fast jedes Wochenende ein Sattelschlepper breit. Das sie besonders brisant, da die Zufahrt dahin für solche Fahrzeuge nicht geeignet ist. „Dies geht natürlich nicht“, sagt Brigitte Devers. „An diesen Stellen müssen regelmäßig Kontrollen durch das Ordnungsamt erfolgen und die Falschparker zur Verantwortung gezogen werden.“ Weiterhin wurde über die Nutzung des Grundschulschulhofes sowie über Vandalismus an der Fassade des Toilettengebäudes gesprochen. Der schlechte bauliche Zustand des Grundschulparkplatzes sowie die Straßenschäden der Straßen Nordwall und Rheindamm wurden in diesem Zusammenhang ebenfalls mit aufgenommen.

Schlechter Zustand der Wege

Auf der Deichpromenade wurden die Papierkörbe in Augenschein genommen und der schlechte Zustand der Wege auf den historischen Wallanlagen grundsätzlich beanstandet. „Wir brauchen intelligente Lösungen, um die Müllverschmutzung der Rheinpromenade durch die Krähen in den Griff zu bekommen“, sagt Ratsherr Josef Devers.

Bei der Treppenanlage unterhalb des Fahrkartenhäuschens und zum Anlegesteiger hin sieht die CDU Handlungsbedarf. Die Bank am dicken Bär – dem großen Baum oberhalb der Grundschule – sei so stark vermoost und das Holz durch Nässe aufgequollen, dass sie erneuert werden müsste. Sie ist seit dem Brand im Sommer diesen Jahres auch nicht mehr vollständig, sondern ein Bankelement fehlt.

Für den Baum selbst müssten außerdem Standsicherungsmaßnahmen geprüft werden. Weitere öffentliche Parkplätze am Rheindamm, Friedrichsplatz und Kiesendahlstraße wurden genauso in Augenschein genommen wie die Grünanlagen im Innenstadtbereich und das alte Rathaus an der Kuhstraße.

Zum Rathaus gibt es bereits in die Wege geleitete Aufträge zur Sanierung, die im kommenden Frühjahr in die Tat umgesetzt werden sollen. An der Kuhstraße und weiteren innerstädtischen Straßen, wurde bemängelt, dass sich das Kleinsteinpflaster nach kürzlich erfolgten Baumaßnahmen durch die Telekom wieder gelöst habe und sich inzwischen Schadstellen in den Fußwegen gebildet haben. Am Orsoyer Kuhteich besuchte die CDU-Gruppe den Angelverein. Josef Devers merkte an, dass die Skulptur „Die Tänzer“ in der Kuhteich-Grünanlage stark verunreinigt sei und bald eine Reinigung benötige.

Einen kleinen Abstecher machte die Gruppe zum Orsoyerberg und schaute sich den neu überarbeiteten Bahnübergang am Siedlerweg an sowie den Fußweg am Kirchweg an, der instandgesetzt worden sein sollte. Davon sei allerdings nichts zu erkennen gewesen. Fazit der Ortsbegehung: In Orsoy ist 2018 eine Menge zu tun.

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