Soziales

Das Kindergeschäft „Pumuckel“ feiert 25. Geburtstag

Martina Krasemann, Christel und Julia Gembries (von links) feiern 25 Jahre „Pumuckel“.

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Martina Krasemann, Christel und Julia Gembries (von links) feiern 25 Jahre „Pumuckel“. Foto: oo

1992 gründeten Christel und Manfred Gembries einen Kinderbekleidungsladen in Hamb. Später zog das Geschäft an die Wallstraße um.

Sonsbeck. „25 Jahre lang ein Geschäft zu führen: Das muss man einfach feiern“, finden Manfred und Christel Gembries. Daher laden sie für Samstag, 14. Oktober, zum Silber-Jubiläum ein, um ihrem Team und den Kunden „danke zu sagen für die Treue“. Von 9 bis 17 Uhr wird im Ladenlokal an der Wallstraße 6 bis 8 gefeiert. Spielvorführungen, Kreativangebote, ein Gewinnspiel sowie ein professionelles Fotoshooting, dazu um 14 Uhr eine Modenschau runden das Festprogramm ab. Dazu gibt’s zahlreiche Sonderangebote. Bei Snacks und Cocktails können Kunden und das Gembries-Team in Erinnerungen schwelgen.

Am 10. Oktober 1992 gründeten Christel und Manfred Gembries ihren Kinderbekleidungsladen, anfangs noch auf 30 Quadratmetern im eigenen Haus in Hamb. „Wir wollten erst mal ausprobieren, ob wir das finanziell stemmen können und ob die Kunden Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und schadstofffreie Ware legen“, erinnert sich die dreifache Mutter. Und das machten sie. „Die Resonanz zu Hause war unglaublich.“ Daraufhin suchte das Ehepaar in Sonsbeck ein Ladenlokal. Fündig wurde es in der Wallstraße. Kurze Zeit später erfolgte der Umzug in den Neubau auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Vieles hat Christel Gembries mit Unterstützung ihrer Familie in den Jahren ausprobiert. So gab es zwischenzeitlich eine Filiale in Xanten, die Räumlichkeiten in Sonsbeck wurden verändert. Zur Kinderbekleidung kamen Spielwaren hinzu. Damenbekleidung folgte wenig später. „Spiele sind eine Bereicherung für die Entwicklung des Kindes. Ich mag besonders die Spiele, bei denen man logisch denken muss“, erklärt die Geschäftsfrau.

Kostüme und Geschenkartikel

Mit der Damenmode zusammen habe man ein „rundes Programm“. Mit zusätzlicher Saisonware wie Karnevalskostümen, Geschenkartikeln sowie Geschenkkörben sei man insgesamt gut aufgestellt. Vor drei Jahren kam die Poststelle hinzu. Lange habe sie überlegt, ob sie sich darauf einlassen soll, berichtet Christel Gembries. Erst ein Seminar in Hamburg gab den Ausschlag, die Poststelle in das Ladenlokal zu integrieren. „Ohne meinen Mann und meine Töchter würde das alles nicht funktionieren. Sie waren immer da, wenn ich sie brauchte. Und sie sind es immer noch“, freut sich die Geschäftsfrau, für die ihre Familie „das Wichtigste im Leben“ ist.

Daneben ist für sie maßgebend, in ihrem „Pumuckel“ mit Fachwissen und Qualität zu punkten. „Der Kunde soll Spaß haben an den Sachen, die er gekauft hat.“ So hängt ein mahnendes Schild im Laden an der Wand – seit 25 Jahren: „Die Bitterkeit schlechter Qualität hält noch lange nach, wenn die Süße des niedrigen Preises längst vergessen ist.“

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