Feier

Der Martinimarkt lockt wieder nach Rheinberg-Ossenberg

Natürlich darf beim Ossenberger Martinimarkt auch ein Feuer nicht fehlen.  

Natürlich darf beim Ossenberger Martinimarkt auch ein Feuer nicht fehlen.  

Rheinberg-Ossenberg.   Am 4. November ist es soweit: Auf dem Dorfplatz, geschmückt mit Lichterketten und selbstgebastelten Fackeln, wird von 14 bis 22 Uhr gefeiert.

Alle Jahre wieder: Anfang November gehört der vom Heimatverein Herrlichkeit organisierte Ossenberger Martinimarkt fest in den Kalender Rheinberger Veranstaltungen. Bereits zum 9. Mal, in diesem Jahr am Samstag, 4. November, können sich die Besucher von 14 bis 20 Uhr auf dem Dorfplatz auf eine Reihe von Angeboten freuen. Für das nötige Marktambiente sorgen Lichterketten und selbstgebastelte Fackeln.

Bereits 2007 gab es einen Vorläufer des Martinimarkts, erzählte Vereinsgeschäftsführer Ulrich Glanz beim Besuch der NRZ. „Wir hatten einen Weihnachtsmarkt im Hof von Schloss Ossenberg organisiert. Das war aber leider nicht mehr möglich. Als dann der Dorfplatz in Ossenberg gebaut wurde, haben wir ihn 2009 mit dem 1. Martinimarkt eingeweiht. Und seither gibt es ihn jedes Jahr.“

Wie es sich für ein Fest auf dem Dorfplatz gehört: Alle machen mit, freut sich der 1. Vorsitzende des Heimatvereins, Helmut Hofmann. „Die Ossenberger Vereine sind sämtlich am Martinimarkt beteiligt. Der dörfliche Charakter soll bestehen bleiben.“

Dabei sind die Vereine vor allem für die Versorgung der Marktbesucher mit Essen und Trinken zuständig. Es gibt Currywurst, Grillwürstchen, Flammlachs, Reibekuchen und Waffeln sowie weitere Spezialitäten. Wer warme Getränke möchte, kann seinen Durst Kaffee und Glühwein löschen, verschiedene andere alkoholische und nichtalkoholische Getränke sind aber auch zu haben.

Für die Besucher, die noch etwas für die Weihnachtszeit brauchen: Auf dem Martinimarkt sind Holzbastelarbeiten, Weihnachtskrippen, selbstgemachte Marmeladen, Honig und Blumengebinde, aber auch Kinderbekleidung, Schmuck, Parfüm und Geschenkartikel zu finden reicht. Auch der Förderverein Dr.-Minja-Hospital ist dabei, der in Tansania die Errichtung eines Krankenhauses unterstützt und Artikel von dort anbietet.

„Wir möchten uns ganz bewusst von Weihnachtsmärkten abheben“, so Glanz. „Davon gibt es zu viele in der Region.“ Dass man mit der Besetzung dieser Nische richtig liege, zeige die Nachfrage. „Wir mussten einigen Marktbeschickern absagen.“ Jetzt gebe es 18 Stände, einen mehr als 2016. „Das ist die Grenze – zehn Hütten und acht eigene Stände aus Ossenberg.“

Die Grenze ist auch auf eine andere Weise erreicht, so Hofmann. „Wir brauchen fünf Tage für den Aufbau, für das Aufhängen der Lichterketten, das Aufstellen der Stände. 50 Helfer der Vereine unterstützen uns dabei.“

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