Schulausschuss

Die Grundschule St. Peter hat bald mehr Platz

Die Kinder der St. Peter-Grundschule haben ab kommendem Jahr mehr Platz.

Die Kinder der St. Peter-Grundschule haben ab kommendem Jahr mehr Platz.

Foto: arfi

Rheinberg.   Schulausschuss stimmte für Auflösung des Grundschulverbundes. Grundschule St. Peter und Gemeinschaftsgrundschule bald an eigenen Standorten.

Große Zustimmung fand im Schulausschuss der Plan, den Grundschulverbund der Städtischen Gemeinschaftgrundschule und der Katholischen Grundschule St. Peter zum 31. Juli 2019 aufzulösen, beiden Schulen einen eigenen Standort zuzuweisen. So soll die Grundschule St. Peter zum Schuljahr 2019/2020 ihr Platzangebot um die ehemaligen Räume der Gemeinschaftsgrundschule an der Schulstraße 6 erweitern, während die Gemeinschaftsgrundschule zeitgleich an den neuen Standort Grote Gert umzieht. „Dann hat jeder seinen eigenen Standort, das ist eine gute Sache“, sagte Katharina Hötte (CDU). Als „sehr gute Lösung“ beschrieb Herbert Becker (FDP) die Pläne. „So bekommt die Gemeinschaftsgrundschule an der Groten Gert ein schönes Umfeld.“ Und die Grundschule St. Peter könne sich ausdehnen. Was auch bitter nötig ist, in Anbetracht der mit 231 Kindern hohen Schülerzahl und des knapp bemessenen Raumangebots. So wurden an der Grundschule St. Peter zum Schuljahr 2018/2019 insgesamt 69 statt der prognostizierten 60 Kinder angemeldet worden, während der Trend an der Gemeinschaftsgrundschule mit 42 (54 prognostiziert) gegenläufig ist. Die Gemeinschaftsgrundschule wir vermutlich in den kommenden Jahren zweizügig bleiben, während sich die Grundschule St. Peter eher in Richtung Dreizügigkeit entwickeln dürfte. „Wir stimmen der Variante zu“, sagte auch Karin Winkel für die SPD. „Das ist eine klare organisatorische Lösung.“ Damit seien beide Schulen allein gestellt und könnten besser ihr Profil herausarbeiten. „Eine Mischung der Gebäude führt zu einer Mischung der Profile – und das ist nie gut.“ Allerdings sollte man darauf achten, so Winkel, dass keine Schule ins Hintertreffen gerate. Und auch Bürgermeister Frank Tatzel freute sich im Ausschuss über die „Profilschärfung im Stadtgebiet.“ Ausschussvorsitzender Dietmar Heyde (Grüne) wollte das Votum „als Signal für die Schulen und die Eltern“ verstehen. Der Rat muss in seiner Sitzung am Dienstag, 6. März, die Beschlussempfehlung des Schulausschusses nun noch absegnen.

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