Ausstellung

Ein Hauch von Meer im Rheinberger Stadthaus

Marion Fix präsentiert einige ihrer Werke im Rhinberger Stadthaus.

Foto: Larissa Wettels

Marion Fix präsentiert einige ihrer Werke im Rhinberger Stadthaus. Foto: Larissa Wettels

Rheinberg.   Die Künstlerin Marion Fix stellt rund 20 ihre Werke bis zum 29. September im Foyer des Stadthauses aus. Jedes hat eine eigene, besondere Note.

Sie zeichnet seit ihrer Jugend und überrascht mit Malarten, die so vielfältig sind, wie ihre Kunst: Im Foyer des Stadthauses ist ab sofort eine besondere Ausstellung zu sehen. Die Künstler Marion Fix stellt bis Freitag, 29. September, mehr als 20 ihrer Werke aus. Jedes hat eine eigene, besondere Note. Das Spektrum reicht von farbenfrohen Por-traitbildern bis zu Tieren der Wildnis und abstrakten Landschaften.

Allesamt kurbeln sie die Fantasie an: Da ist der Tiger, der mit seinen stechend grünen Augen den Betrachter anblickt, oder das Mädchen auf der bunten Wiese. Wenige Meter weiter ist der blaue Wirbel zu sehen – mit 1 x 1,20 Metern das größte Bild der Ausstellung. Die Farben blau, grün und türkis tauchen häufig auf. „Es sind meine Lieblingsfarben“, sagt Marion Fix. Das kleinste Bild der Ausstellung mit 25 x 25 Zentimetern zeigt eine Landschaft in blau, grün und türkis. Bewusst setzt Fix hier auf den abstrakten Stil: „Der Betrachter stellt sich selbst vor, an welchem Ort er gerade ist.“ Ihr persönlicher Lieblingsort: Das Meer. Steht man vor dem Bild, entdeckt man die Weite des Meeres in ihren Landschaftsbildern, die sie mit Tusche malt.

Mit Acrylfarben und Tusche

Fix experimentiert mit verschiedenen Werkstoffen und Techniken. Schon vor zwölf Jahren entdeckte sie das Töpfern, entwarf Tiere, Stelen und Kugeln aus Ton. In der aktuellen Ausstellung zeigt sie nicht nur in den Motiven ein großes Spektrum, sondern auch in den verwendeten Materialien: Fix malt auf Malkartons und Leinwänden, mag aber aber auch Collagen. Größtenteils sind die Bilder mit Acrylfarben und Tusche gemalt. Mit Spachtelmasse, Sand, Pappe und Steinmehl fügt sie Effekte in ihre Bilder ein. Die Künstlerin arbeitet mal großflächig und mal detailreich, wie in den Portraitbildern: „Bei den Portraits geht es um den Ausdruck, die Mimik und die Farben, die zur Person passen.“ Von der Ideenfindung bis zum vollendeten Bild braucht es Wochen und Monate. Die Kunst bleibt für Fix ein Prozess, an dem sie immer wieder feilt: „Oft kratze oder wische ich was weg, füge andere Farben hinzu“, sagt Fix, die in ihrer sehenswerten Ausstellung zeigt, dass Kunst lebendig ist. Die Bilder können natürlich auch gekauft werden.

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