Tag der Begegnung

Eine Reise in eine andere Welt

Birgit Kraemer wird am Samstag im APX im Zelt der Redaktion mit kleinen und großen Besuchern Masken basteln. Foto: Volker Herold / WAZ FotoPool

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Rheinberg/Xanten.Beim „Tag der Begegnung“ können die Besucher mit Birgit Kraemer Masken basteln.

Birgit Kraemer hat ein Herz für Kinder. Nicht nur für die eigenen. Wobei sie da auch schon genug zu tun hätte, schließlich ist sie fünffache Mutter und - im jungen Alter von 46 - bereits zweifache Großmutter. Nein, Birgit Kraemer hat ein Herz für alle Kinder. Sie engagiert sich beim Ferienprogramm, das NRZ, Diakonisches Werk und Caritasverband gemeinsam für Familien mit schmalem Geldbeutel anbieten, sie ist beim Herbstferienprogramm von Stadt und Diakonischem Werk dabei, und jetzt auch beim „Tag der Begegnung“.

Am Samstag lädt die Künstlerin kleine und gerne auch große Besucher ein, mit ihr im NRZ-Zelt Masken zu basteln. Die Teilnahme ist kostenlos, die Materialien vor Ort, alles, was kleine und große Kinder mitbringen müssen, ist viel Phantasie und die Lust, kreativ zu sein.

Mit den Händen arbeiten, etwas gestalten, das war schon immer das Ding von Birgit Kraemer. Dafür hat sie auch kämpfen müssen. Denn die Eltern meinten, dass ihre Tochter mit einer Friseurlehre doch bestens bedient sei. Birgit wäre lieber Schreiner geworden, aber das, so ihr Vater, war doch nun wirklich kein „weiblicher Beruf“.

Wenn die Fantasie sich frei entfalten darf

Doch die Tochter setzte am Ende ihren Kopf durch, brach die Friseurlehre ab und wurde Schreinerin. Das, was sie dort gelernt hat, war etwas fürs Leben. Wer je die tollen Kulissen gesehen hat, die sie mit den Kindern bei den Ferienprogrammen baut, wird das blind unterschreiben.

Irgendwann fing Birgit Kraemer mit dem Malen an. Zur Entspannung, um neben Haushalt und Kindern noch etwas anderes zu tun. Und um ihren Träumen und Sehnsüchten ein Bild zu geben. Denn ihre große Leidenschaft ist der afrikanische Kontinent. Ihr erstes Bild war ein Tiger, das Vorbild war ein Motiv auf einer Postkarte. Das Bild hat sie aufgehoben, genau wie andere „wichtige Bilder“, wie sie es ausdrückt.

Schon immer hat sie sich für andere engagiert. In der Begegnungsstätte Reichelsiedlung zum Beispiel. Den Weihnachtsmarkt hat sie dort initiiert, das Cafe´ wieder belebt, außerdem kümmert sie sich um Seniorengruppen, gibt Malkurse, ist beim Karneval aktiv und, und, und.

Mit Kindern arbeitet sie besonders gerne. Weil es einfach schön sei, die Freude zu beobachten, die Kinder an den Tag legten, wenn sie kreativ seien, zu sehen, was sie hervorbringen, wenn sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen dürfen.

„Masken“, sagt Birgit Kraemer, „haben ebenfalls viel mit Fantasie zu tun.“ Wer eine Maske trägt, der kann in eine andere Rolle schlüpfen, sich Geschichten ausdenken, die zu dieser Maske passen, „eben in seine eigene Welt abtauchen“.

Die Rheinbergerin ist zum ersten Mal beim „Tag der Begegnung“ in Xanten dabei. „Ich freue mich drauf.“

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