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Familiade, die Zweite in Rheinberg: Diesmal ging alles gut

Auch Geschicklichkeitsspiele gehörten zum Programm.

Foto: Peter Bußmann

Auch Geschicklichkeitsspiele gehörten zum Programm. Foto: Peter Bußmann

Rheinberg.   Am Samstag füllte sich das Bad bei bestem Badewetter mit Rheinbergs Großen und Kleinen. 85 Helferinnen und Helfer waren im Einsatz.

Im vergangenen Jahr gab’s ein Problem in Rheinbergs Freibad. Da war die Familiade, der Freizeitspaß für die ganze Familie im Underberg-Freibad, geplant und alles bereit. Doch dann fielen zwei der großen Pumpen plötzlich aus, ließen sich auch so schnell nicht wieder reaktivieren. Halb Rheinberg hatte sich auf das Familienfest am und im Wasser gefreut. Doch kurzfristig musste es abgesagt werden. Das war fast auf den Tag genau vor einem Jahr am 10. Juni. Dieses Mal zitterten Corinna Gribl, Vorsitzende des Rheinberger Spektakels, und Gilbert Delaporte, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Rheinberg, dass am Samstag, diesmal der 9. Juni, nichts mehr dazwischen kommen könnte. Und es ging alles gut.

Am Samstag füllte sich das Bad bei bestem Badewetter mit Rheinbergs Großen und Kleinen. Die Familiade, ein Sportfest für die gesamte Familie, die schon vor 15 Jahren ein großer Erfolg war, fand wieder statt. 2003 und 2005 war es die DLRG-Ortsgruppe, die ein Spielfest veranstaltete, bei dem Erwachsene und Kinder gemeinsam spielen konnten. Dieses Jahr band sich der Verein Spektakel Rheinberg, bewährt und bekannt vom Adventsmarkt an der evangelischen Kirche, ein, unterstützt von der DLRG. 85 Helferinnen und Helfer waren im Einsatz.

Krokodile in einem Freibad? Am Samstag gab es die im Underberg-Bad. Keine Sorge, echt und mit Reißzähnen waren die nicht. Aber dennoch war es nicht leicht, den Nil, denn der floss diesmal in Form des Schwimmbeckens mitten durch Rheinberg, zu überqueren. Die Nilüberquerung war nur eines der elf Spektakel, die sich die Teams um Gribl und Delaporte hatten einfallen lassen. So galt es, den „schiefen Turm von Pisa“ aus Schuhkartons zu bauen. Die legendäre „Rallye Monte Carlo“ kam ohne Motorengeheul und quietschende Reifen aus, denn es ging darum, einen Hindernisparcours mit einem Rollwagen zu meistern.

Die ganze Familie durchlief mit Laufzetteln all die Hindernisse oder, gesichert von den Rettungsschwimmern der DLRG, durchschwamm sie.. An jeder Station gab’s einen Stempel. „Am Ende kommen alle Laufzettel in eine Kiste, weil sie gleichzeitig Teilnahmekarten für eine Tombola mit schönen Preisen sind“, so Delaporte und Gribl. Hauptpreis war eine Ruhrtopcard für die ganze Familie. Natürlich gab es auch Spaß ohne Stempel wie zum Beispiel die Riesenrutsche ins kühle Nass. Die war schon gewaltig, stürzte vom Fünf-Meter-Brett in die Tiefe. Wie es sein muss, gehören Cheerleader, Mädels und Jungs vom Amplonius-Gymnasium, zum Aufheizen der Stimmung dazu. Das war Akrobatik pur, zirkusreif. Der SV Concordia Ossenberg kam gleich mit zwei Tanzgruppen.

Viele Attraktionen

Noch weitere Attraktionen gab es: Die Montagsmaler, ein Kind malte und alle mussten es erraten, die Nilüberquerung mit Krokodilen, die das Floß umwerfen wollen, Karibik-Kegeln mit Kokosnüssen, Wasserbomben in Schüsseln fangen, Käse rollen und vieles mehr. Beim „Känguru“, bekannt für große Sprünge mir leerem Beutel, mussten Mama oder Papa auf einem Trampolin springen und mit einem Jutesack Bälle auffangen, die die Kinder ihnen zuwerfen. Da war der Spass für die ganze Familie programmiert.

Und es wurde auch das von der Sparkasse am Niederrhein mit 10 000 Euro geförderte Sonnensegel über dem Kinderplanschbecken eingeweiht. Vorstand Frank-Rainer Laake drückte mit Bürgermeister Frank Tatzel den roten Knopf. Insgesamt war es ein Fest mit bester Stimmung, das nach Wiederholung schreit.

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