Gelungenes Waldfest im Lichterglanz in Alpen

Marion Kaenders und Haymanot Tegamedihin bereiten Speisen zu: Alle beteiligten Vereine und Gruppen machten aus dem Martins-Event ein geselliges und familiäres Fest.

Marion Kaenders und Haymanot Tegamedihin bereiten Speisen zu: Alle beteiligten Vereine und Gruppen machten aus dem Martins-Event ein geselliges und familiäres Fest.

Foto: ARmin Fischer

Alpen.  Mit dem immerhin schon vierten Martins-Event auf der Hei geht das Waldbüdchen auf dem Abenteuerspielplatz in die Winterpause.

Hoch die Hände, Saisonende! So lautete das Motto auf dem beliebten Waldspielplatz Bönninghardt. Mit dem immerhin schon vierten Martins-Event auf der Hei geht das Waldbüdchen auf dem Abenteuerspielplatz in die Winterpause. Zum Saisonschluss lag bereits ein Hauch von Advent über dem traditionsreichen Treffpunkt für Alt und Jung. Überall leuchteten Lichterketten, sorgten Lichtspiele für die heimelige Atmosphäre.

„Wir hatten wieder ein erfolgreiches Waldfest“, freuten sich Brigitte und Rüdiger Kellerbach. Als Ideengeberin für den saisonalen Ausklang vor dem Martinsfest zogen sie eine positive Bilanz und zwar nicht nur für die Saison des beliebten Spielplatzes, sondern auch für das Martins-Event. „Wieder ein erfolgreiches Fest. Alle waren zufrieden“, sagte die Chefin des Waldbüdchens. Kirschstreusel, gedeckter Apfelkuchen, Nussecken und herzhaften Grünkohl gab es bei der gelernten Bäckerin zur Stärkung.

Generalprobe für Martinszug

Alle Register zogen die Macher an ihren Buden, die ansässigen Vereine genauso wie die Gruppe der Kiesgegner. Für diese ist das Martins-Event der Ort, um Besucher über die Sachlage zu informieren.

Das Martins-Event, zu dem der Förderverein für Naturschutz und Brauchtum eingeladen hatte, war erneut ein geselliges wie familiäres Ereignis auf der Hei. „Ich habe das Gefühl, dass wir noch mehr Besucher haben als im letzten Jahr“, konstatierte vom gastgebenden Vereinsvorstand Herbert Oymann.

Erneut ließen sich die Besucher auf die nahende stille Zeit einstimmen. Kinder hatten ihre Martinslaternen mitgebracht, so wurde das Event zu Generalprobe für den nahenden Umzug am Wochenende. Das trockene Wetter spielte mit milden Temperaturen mit, so dass Kinderpunsch, Glühwein, Herzhaftes, Kaffee und Kuchen gleichermaßen schmeckten. Schon von Weitem wurde in Anbetracht parkender Autos entlang der Bönninghardter Straße klar: Die Hinweisschilder „Volksfest“ hatten ihre Berechtigung.

Eine runde Sache

Der Waldspielplatz, gelistet bei den Top 10 des Rheinlandes, wurde seinem Ruf gerecht. Fragte man Besucher nach der Besonderheit des Waldspielplatzes, wurde immer wieder die Atmosphäre genannt, die in der Saison die Gäste fasziniert. Wer früher selbst als Kind gern kam, bringt heute seine eigenen Kinder sowie Großeltern und Freunde mit. Kinderjauchzen bestimmte daher das Martins-Event.

Platz und Spielgeräte waren mit einsetzender Dämmerung beleuchtet, während Eltern sich im regen Austausch befanden. „Eine runde Sache“, war immer wieder zu hören. Um das lodernde Lagerfeuer saßen die Besucher und sangen Lieder. Johannes „Chang“ Schmitz war in seinem Element.

Nach Altersgruppen gestaffelt lud Märchenerzählerin Sabine Kluth zur Märchenstunde ein. Eine LED-Lichterallee führte in die Jurte. „Die Kinder können super zuhören“, freute sich die Erzählerin. Zu den Grimmschen Märchen gesellte sich für die Älteren später die Geschichte vom „Vogel Bubulis und dem Bernsteinring“.

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