Stadtentwicklung

Großer Markt: Am 30. November wird der letzte Stein verlegt

Ein paar Steine fehlen noch bei den Umbauarbeiten am Großen Markt.

Foto: Wolfgang Krause

Ein paar Steine fehlen noch bei den Umbauarbeiten am Großen Markt. Foto: Wolfgang Krause

Rheinberg.   Die Umbauarbeiten für den Markt sind im Plan. „Wenn das Wetter einigermaßen mitspielt, klappt das“, so der technische Beigeordnete Dieter Paus.

Fast geschafft: Die Arbeiten zur Umgestaltung des Marktplatzes liegen in den letzten Zügen. „Am 30. November sind wir fertig“, versprach Dieter Paus, technischer Beigeordneter der Stadt, im Gespräch mit der NRZ. Er kann derzeit auch keinen Grund erkennen, warum dieser Termin nicht eingehalten werden könnte. „Im Moment sind wir in der Zeit. Wenn das Wetter einigermaßen mitspielt, klappt das.“

Alle Materialien, die für den Umbau benötigt wurden, seien rechtzeitig geliefert worden. Auch die sogenannte Pumpenstube für das Fontänenfeld in der Nähe des Alten Rathauses kam in der vergangenen Woche und ist bereits eingebaut.

Nicht nur den Kaufleuten in der Innenstadt, sondern auch der Stadtverwaltung war es wichtig, dass die Arbeiten noch im November abgeschlossen sind. Paus: „Wir wollten die Vorweihnachtszeit nicht beeinträchtigen.“ Das dürfte gelingen.

Wenn die Baumaßnahme fertig ist, sind ungefähr 560 000 Euro investiert worden. Dafür gibt es dann nicht nur ein neues, ebenes und vor allen Dingen gleichmäßiges Pflaster, dass gut mit Rollatoren überquert werden kann und wo auch das Gehen mit höheren Absätzen ohne übermäßige Stolpergefahr möglich ist, sondern der Platz erhält auch die sogenannten Bänder der Geschichte, auf denen Informatives über Rheinberg in der älteren und jüngeren Geschichte zu lesen ist, sondern auch eine Neugestaltung rund um den Brunnen vor der alten Apotheke und um den Baum in der Platzmitte.

Von den etwa 560 000 Euro Baukosten muss die Stadt rund 220 000 Euro selbst tragen. „60 Prozent gibt es an Zuschuss“, so Paus. Das liegt daran, dass Rheinberg das sogenannte integrierte Handlungskonzept historischer Ortskern verabschiedet – und dafür einen Förderantrag gestellt hat. Die erste Maßnahme im Rahmen dieses Konzepts war der Marktplatz. Später kommen noch der Kirchvorplatz, der Holz- und Fischmarkt, die Gelderstraße samt Umfeld, die Wälle und das Stadtburgareal sowie das Alte Rathaus an die Reihe. Begleitend gibt es noch ein Fassadenprogramm, aus dem Hauseigentümer Zuschüsse bekommen können.

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik