Familientreffen

Großfamilie van Bebber trifft sich in Xanten

Mit 96 Personen war die Großfamilie, darunter auch Alexandra van Bebber und Familie, in Xanten zusammengekommen.

Mit 96 Personen war die Großfamilie, darunter auch Alexandra van Bebber und Familie, in Xanten zusammengekommen.

Foto: Alexandra van Bebber

Xanten.   Großes Wiedersehen: Die Familie van Bebber besteht aus 127 Mitgliedern. Ein Treffen aller Angehöriger fand nun in Xanten statt.

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Jedes Jahr kommen sie aus allen Teilen Deutschlands zusammen. Jedes Jahr gibt es das große Wiedersehen. Und „groß“ trifft es in diesem Fall ganz genau. Denn wenn diese Großfamilie – zu der auch die Xantenerin Alexandra van Bebber und ihre Familie gehören – über das erste Augustwochenende irgendwo in Deutschland zusammenkommt, hat das nichts mit einem normalen Familientreffen zu tun.

Das fängt schon damit an, dass für alle Platz vorhanden sein muss. Vor vielen Jahren reichte für derartige Treffen an Ostern, Weihnachten und im Sommer bei zwölf Geschwistern, Ehepartnern und Kindern noch das Elternhaus aus, aber im Laufe von vier Jahrzehnten ist die Familie auf sage und schreibe 127 Familienglieder und vier Generationen im Alter von null bis 82 Jahren gewachsen. Und auch wenn zwölf Angehörige bereits verstorben sind, wächst die Großfamilie stetig weiter. Mittlerweile verteilt sich die Familie auf ganz Deutschland. Von Niedersachsen und NRW über Hessen, Baden-Württemberg und Bayern leben die Familienmitglieder bis nach Italien verstreut.

Dieses Jahr fand das große Wiedersehen am Niederrhein in der Xantener Jugendherberge statt. Mit 96 Angehörigen nahm man damit fast die Hälfte der Herbergskapazität in Anspruch. Doch die meiste Zeit verbrachten die rund 100 Personen sowieso draußen. Denn unter dem Motto „Xanten erleben“ veranstaltete die Familie unter anderem eine Radtour zum Naturforum Bislicher Insel, besuchte den Archäologischen Park sowie das Strandbad Xantener Südsee. Die Familienmitglieder „bekämpften“ sich zu Wasser bei einer Floß-Challenge für Groß und Klein, veranstalteten eine spaßige Modenschau, bauten für die Kinder Geisterdrachen und führten bei all diesen Aktionen nebenbei auch noch viele gute Gespräche.

Den Abschluss des jährlichen Treffens bildete wie immer eine eigene Familienmesse, in der sich außerdem ein freiwilliger Festausschuss aus sechs bis sieben Angehörigen fand, der für die Organisation und Vorbereitung des übernächsten Treffens dann zwei Jahre Zeit hat. Das nächste Familientreffen findet in Bayern statt.

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