Stadtentwicklung

Grüne fordern mehr barrierefreien Wohnraum in Rheinberg

Geeigneter Wohnraum für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist Mangelware. In Rheinberg soll der Bedarf jetzt ermittelt werden.

Geeigneter Wohnraum für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist Mangelware. In Rheinberg soll der Bedarf jetzt ermittelt werden.

Foto: Patrick Seeger / dpa

Rheinberg.  Wohnungen, in denen Menschen mit Behinderung selbstständig leben können, gibt’s zu wenig. Der Bedarf soll jetzt ermittelt werden.

Die Grünen in Rheinberg fordern mehr Wohnraum für Menschen mit Behinderung. „Es geht nicht um die Bildung von Wohngruppen, sondern um Wohnungen, in denen die Menschen möglichst selbstständig leben können“, erklärte Luise Theile (Grüne) im Bau- und Planungsausschuss am Dienstagabend. In Rheinberg gebe es davon bisher zu wenig.

Bestrebungen von privater Seite, solchen Wohnraum zu schaffen, sind bisher positiv begleitet worden, zur tatsächlichen Realisierung kam es aber nicht. Auf Anregung eines Bürgers wurde die Eignung des Grundstücks Haus Cassel geprüft, allerdings mit negativem Ergebnis. „Grundsätzlich finden wir die Idee sehr positiv, aber sollte nicht zunächst erstmal ermittelt werden, wie groß der Bedarf in Rheinberg ist?“, fragte Heinz Engelke (CDU). Auch die anderen Fraktionen stimmten einstimmig zu, den Bedarf zu prüfen.

Als erstes, neues potenzielles Grundstück wurde eine Fläche an der Moerser Straße ins Spiel gebracht. „Dort besteht die Nähe zum St. Thekla-Haus und dem Supermarkt“, sagte Sozialdemokrat Peter Bender. Die Verwaltung wird nun beauftragt, die Möglichkeiten der Schaffung von Wohnungen für behinderte Menschen in Rheinberg zu prüfen und aufzuzeigen. Entweder auf einem geeigneten bereits im Besitz der Stadt befindlichen Grundstück oder auf einem geeigneten im Besitz Dritter befindlichen Grundstück, das unter Mithilfe der Verwaltung einem Investor angeboten werden könnte.

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