Tanzwerkschau

HipHop, Flamenco und Modern Jazz

Bei der Tanzwerkschau in der Stadthalle konnte man viele Tanzstile bestaunen.

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Bei der Tanzwerkschau in der Stadthalle konnte man viele Tanzstile bestaunen. Foto: oo

Tanzwerkschau der Dom-Musikschule Xanten in der Stadthalle Rheinberg: Bandbreite war mit 21 Choreographien wieder groß.

Rheinberg. Diese Tanzwerkschau ist seit Jahren ein Muss. Eingeladen zur Präsentation ihrer Klassen hatte die Tanzwerkstatt der Dom-Musikschule Xanten. Die Bühne des Rheinberger Stadthauses erlebte eine Serie von Highlights. Warmer Applaus sorgte bei den Akteuren auf der Bühne für strahlende Gesichter.

Mit 21 Choreographien der verschiedensten Leistungsgrade, Altersstufen und Stile zog die Tanzwerkstatt unter Leitung von Annette Piscantor-Lux alle Register. Den stimmungsvollen Einstieg lieferten die Drei- bis Fünfjährigen. Sie luden in die „Unterwasserwelt“ ein oder propagierten die „Schlafenszeit“, wobei die Kinder im Pyjama agierten. Alle 21 Klassen – von Kindern über Jugendliche bis zu den Erwachsenen – lieferten stimmungsreiche Bilder.

Unterstützt wurden sie durch ausgefeilte Licht- und Tontechnik von Giselher Dahmen, der Akzente setzte, wie auch von Andre Bagh, der für das Video-Bühnenbild verantwortlich war. Die Werkschau entpuppte sich als zauberhafte Show, die den Tanz in seiner vielfältigen Ausdrucksweise präsentierte. Dazu gehörten auch die Bühnenoutfits, angefangen von federleichten Tanzkleidchen der Jüngsten bis zu den Bühnenkleidern der jungen Erwachsenen. Optik und Choreographie passten.

Abwechslungsreiches Programm

Wie sehr Tanz, Musik und Bewegung schon in jungen Jahren Begeisterung weckt, konnte das Publikum miterleben. Der Leiter der Dom-Musikschule Xanten, Dr. Thomas Brezinka, hatte bei der Begrüßung des rund zweistündigen Programms nicht zu viel versprochen. „Vorfreude und Anspannung haben sich gelohnt“, so Brezinka über das abwechslungsreiche Programm mit Choreographien zu Lyrical Jazz, Modern Jazz, Flamenco, Modern Dance, HipHop oder Ballett.

Applaus bestätigte die gelungenen Leistungen, Zufriedenheit machte sich bei Werkstattleiterin Annette Piscantor-Lux bereit. „Alles läuft sehr gut“, sagte sie. Sie war für die Choreographien Modern Dance, Theater, HipHop, Jazz und Flamenco verantwortlich, für Ballett Cornelia Kröckert, Theresia Kammann für Modern Jazz, Lyrical Jazz und Früherziehung.

„Für uns ist es das Ereignis“, sagten Abiturientin Lisa Godemann und Meret Hund. Beide tanzen seit einigen Jahren und haben Erfahrungen mit großen Bühnenauftritten: „Einfach ein tolles Gefühl vor den Leuten zu tanzen.“ Selbstvertrauen haben sie aufgebaut und sich bei der choreographischen Arbeit und im Training erfolgreich zu immer neuen Elementen führen lassen. „Tanzen ist ein Gefühl wie Fliegen“, beschrieben sie den Moment der Bewegung zur Musik. „Die Tanzwerkschau ist der Termin, auf den wir alle hinarbeiten, auf den wir hinfiebern“, sagten Lisa und Meret. Nach zwei Stunden endete das Event mit anerkennendem Beifall.

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