Erziehung

Kinder und Eltern: zufrieden mit Rheinberg-Kita Wolkenblick

Die Außenanlagen für die Kindertagesstätte Wolkenblick in Ossenberg müssen noch hergerichtet werden. Aber das fast Wichtigste dafür, die Matschkleidung, ist schon da.  

Die Außenanlagen für die Kindertagesstätte Wolkenblick in Ossenberg müssen noch hergerichtet werden. Aber das fast Wichtigste dafür, die Matschkleidung, ist schon da.  

Foto: Wolfgang Krause

Rheinberg.   Sowohl die Kinder als auch die Eltern sind von dem Ossenberger Angebot angetan. Der Jugendhilfeausschuss besichtigte die Einrichtung.

Da möchte man fast noch einmal selber Kind sein. Als der Jugendhilfeausschuss vor seiner Sitzung die Kindertagesstätte Wolkenblick in Ossenberg in Augenschein nahm, waren alle Anwesenden durchaus angetan von den Möglichkeiten, die die zurzeit 43 Kinder in zwei Gruppen und natürlich auch die in der Großtagespflege Betreuten in der ehemaligen Schule an der Graf-Luitpold-Straße haben. Wichtiger noch: „Die Kinder und die Eltern sind zufrieden“, versicherte Leiterin Simone Ozga den Besuchern.

Sie freute sich darüber, dass mit dem Einzug alles geklappt habe. Zwar müssten die Außenanlagen noch gemacht werden, aber „das kommt alles noch“. Dass die Zäune vom Kindergartengelände hin in Richtung Straße einen Sichtschutz haben, empfindet Ozga als gut. „Es gibt schon mal Menschen, die mit den Kindern durch die Zäune hindurch Gespräche anfangen. Und das ist nicht gewünscht.“ Apropos Wunsch: „Die Heizung im Flur in der 1. Etage reicht nicht aus für ganz kalte Temperaturen. Und im Sommer ist es brüllend heiß in der Turnhalle und im Büro – da muss man noch mal ein bisschen gucken“, formulierte sich einen vorsichtigen Wunsch, noch einmal tätig zu werden.

Für freiwillige Zuwendungen an Kindergärten gibt die Stadt Rheinberg in den Jahren 2017 bis 2021 rund 500 000 Euro aus – Jahr für Jahr. Das erklärte Sozialdezernentin Rosemarie Kaltenbach auf eine entsprechende Frage des CDU-Fraktionsvorsitzenden Erich Weisser. Gegenüber der NRZ sagte Kaltenbach: „Die Alternative dazu wäre ein eigener Betrieb von Kindergärten. Das würde sich aber einfach nicht rechnen. Unterm Strich sind diese Zuwendungen günstiger.“

Bei der Kindertagesstättenbedarfsplanung verwies Kaltenbach im Ausschuss darauf, dass „wir uns mit einem Rechtsanspruch für Kinder ab einem Jahr auseinandersetzen müssen“. Die Gesamttendenz der Geburten in der Stadt ist laut Verwaltung schwankend. Der Bedarf werde sich aber wegen der Baugebiete Budberg und Annaberg erhöhen. Das mache einen weiteren Ausbau der Betreuungsplätze erforderlich, um den wachsenden Versorgungsbedarf insbesondere bei den unter Dreijährigen und eine vollständige Versorgung der über Dreijährigen sicherzustellen. Die Einrichtungen sollten so konzipiert werden, dass Plätze sowohl für die U3- als auch für die Ü3-Betreuung geeignet seien, damit für alle Altersgruppenbedarfsgerechte Angebote geschaffen werden.

Gemeinde sagte die Übernahme ab

In Sachen Übergang der Trägerschaft der Kita Kinderhaus von der evangelischen Gemeinde Rheinberg auf den Neukirchener Einziehungsverein meldeten sich sowohl Pfarrer Udo Otten als auch der Verein. Beide Seiten bedauerten übereinstimmend, dass der Wechsel nicht zustande gekommen sei. Allerdings sei die Absage von der Gemeinde gekommen.

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