Ausschuss

Kita-Zuschuss ist Thema im Xantener Ausschuss

Im Ausschuss geht es unter anderem um den Waldkindergarten.

Foto: imago stock

Im Ausschuss geht es unter anderem um den Waldkindergarten. Foto: imago stock

Xanten.   Beantragt ist ein Investitionskostenzuschuss von bis zu 20765 Euro und eine Übernahme der Trägeranteile für die in Xanten wohnhaften Kinder.

Er zeichnet sich durch eine Besonderheit aus, der Waldkindergarten Xanten: „Es gibt mehr auswärtige als Xantener Kinder“, so Bürgermeister Thomas Görtz im Gespräch mit der NRZ. Dennoch soll, so der Beschlussvorschlag der Verwaltung für die Sitzung des Ausschusses für Soziales und Generationen, der am heutigen Dienstag, 6. März, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses (Karthaus 2) tagt, dem Antrag des Vereins stattgegeben werden. Er hatte um einen Investitionskostenzuschuss in Höhe von bis zu 20765 Euro gebeten und darum, dass die Stadt die gesetzlichen Trägeranteile für die in Xanten wohnhaften Kinder übernimmt. Die Trägeranteile sollen jedoch auf die Kindergartenjahre 2018/19 und 2019/20 beschränkt werden. Maßgeblich für den Investitionskostenzuschuss seien die im Rahmen der Bewilligung der Bundesmittel anerkennungsfähigen Aufwendungen. Der Beschluss soll vorbehaltlich der Genehmigungsfähigkeit und damit der tatsächlichen Umsetzung am Standort in Xanten-Birten gelten.

Da auch Kinder aus Alpen und Sonsbeck in den Kindergarten gehen wollen, hatte sich Görtz nach einer finanzielle Beteiligung dieser Gemeinden erkundigt. Doch der Wille dazu ist nicht vorhanden. Eine weitere Schwierigkeit laut Görtz: „Die Genehmigung ist gar nicht so einfach. Der Wald ist Kampfmittelverdachtsfläche – das wird kompliziert.“ Ebenfalls auf der Tagesordnung des Ausschusses stehen unter anderem ein Bericht von Silvia Füting vom Caritasverband für die Dekanate Wesel und Dinslaken zum Thema barrierefreies Wohnen. Dabei geht es um Selbstständigkeit, Pflegeerleichterung und die Vorstellung der Wohnberatungsstelle. Weitere Punkte: die Flüchtlingszahlen 2017 und die Prioritätenliste des Inklusionsbeirats für die Haushaltsberatungen 2018.

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