Klimaschutz

Kreis Wesel-JuLis diskutierten in Rheinberg übers Klima

JuLis, Vertreter von RWE und Fridays For Future diskutierten.

JuLis, Vertreter von RWE und Fridays For Future diskutierten.

Foto: Julis

Rheinberg.  Die Jungen Liberalen des Kreises Wesel diskutierten mit Vertretern von RWE und Fridays For Future über eine effiziente Energiewende.

Die Jungen Liberalen (JuLis) aus dem Kreis Wesel starteten ihre Umweltreihe mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wie ist eine effiziente Energiewende möglich?“ in Rheinberg. Diskutiert wurde mit Vertretern der RWE, Fridays For Future und der JuLis Kreis Wesel. Greenpeace sagte die zuvor bestätigte Teilnahme zwei Stunden vor Beginn ab.

Gemeinsamkeiten gab es bei allen Diskutierenden etwa bei der Frage der Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaabkommens. RWE wies daraufhin, dass die Unternehmen längst in den Startlöchern stünden und lediglich auf die Rahmen der Politik warteten. Henrik Stachowicz, stellvertretender Kreisvorsitzender, saß für die JuLis Kreis Wesel auf dem Podium. „Wir müssen endlich anfangen, den europäischen Emissionshandel auszuweiten, der Erfolge verzeichnet, anstatt uns in einer Diskussion über eine starre, nationale CO2-Steuer zu verlieren. Weltweite Aufforstung ist ein weiteres wichtiges Mittel, was wir jetzt ausgestalten müssen. Egal wie wünschenswert es auch ist, können wir das Weltklima nicht in Deutschland retten. Das denken in Parteien und Organisation muss bei diesem Thema enden“, forderte Stachowicz.

Zustimmung erhielt er aus dem Publikum aber auch von seinen Mitdiskutanten. „Mit unserer Umwelt-Themenreihe wollen wir mit Klischees über die schwierige Beziehung der Freidenker mit der Umweltpolitik abschließen, aber auch andere Organisationen einladen, mit uns an Lösungen für die Umweltprobleme des 21. Jahrhunderts zu arbeiten. Dem Planeten ist es egal, von wem er gerettet wird“, so Jonas Sentob, Initiator der Themenreihe und Moderator der Veranstaltung.

Gerade bei diesem Thema müssten Junge Liberale ihre Ansätze und Konzepte zum Klima-und Naturschutz offensiver kommunizieren, damit die Öffentlichkeit besser informiert sei und man nicht einer einzigen politischen Gruppe kampflos das Monopol überlasse, heißt es weiter seitens des Kreisvorstands. „Wir sind Fridays For Future und RWE sehr dankbar für ihre Offenheit und Bereitschaft zur Teilnahme an dieser gelungenen Veranstaltung“, fügte Timo Schmitz, Kreisvorsitzender der JuLis hinzu.

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