Archäologischer Park Xanten

Land und APX führen Gespräche für die Zukunft

APX-Leiter Martin Müller, LVR-Direktorin Ulrike Lubek, NRW-Ministerin Ina Scharrenbach, LVR-Dezernentin Milena Karabaic und Bürgermeister Thomas Görtz (v.l.) in den römischen Handwerkerhäusern des APX.

APX-Leiter Martin Müller, LVR-Direktorin Ulrike Lubek, NRW-Ministerin Ina Scharrenbach, LVR-Dezernentin Milena Karabaic und Bürgermeister Thomas Görtz (v.l.) in den römischen Handwerkerhäusern des APX.

Foto: Jasmin Ohneszeit

Xanten.  Heimatministerin Ina Scharrenbach besuchte den Archäologischen Park Xanten. Beim Rundgang mit Leiter Martin Müller ging es um neue Fördergelder.

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Ina Scharrenbach strahlt: „Ich bin wirklich begeistert. Der Park bietet ungeheuer viel“, sagt Nordrhein-Westfalens Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung bei ihrem Besuch im Archäologischen Park Xanten (APX). Bereits vor wenigen Wochen war die Ministerin schon einmal zu Gast in Xanten. Damals ging es aber vorrangig um den Antrag, den früheren römischen Limes zwischen Remagen und dem niederländischen Katwijk als Weltkulturerbe der Unesco anzuerkennen.

Nun stand die Entwicklung des APX im Vordergrund – und da spielt das Land NRW eine ganz entscheidende Rolle. Seit 1974 flossen rund 115 Millionen Euro an Zuschüssen in die Gestaltung des Geländes. Und das Geld scheint gut investiert: Jährlich strömen gut 600.000 Besucher in den APX. „Der Park gehört damit zu den Top Ten der musealen Angebote in Deutschland“, erklärt LVR-Direktorin Ulrike Lubek. „Der APX ist ein touristischer, wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Hotspot.“ Ende des kommenden Jahres läuft eine Rahmenbedingung zwischen dem Träger des APX, dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) und dem Land aus. APX-Chef Martin Müller nutzte den Termin mit der Ministerin daher auch, um über zukünftige Projekte zu informieren. Er verwies auf eine landesarchäologische Ausstellung ab 2022 oder der Schiffsbauwerkstatt. In dieser wurden bereits einige Schiffe nachgebaut. Ein weiteres denkbares Projekt sei ein Neubau mit den Schiffsnachbauten. „Ganz billig ist das aber nicht“, so Müller. Eine Anschlussförderung seitens der Landesregierung sei im Gespräch.

In Sachen Weltkulturerbe sei man auf einem guten Weg, so Lubek. Der Antrag soll 2020 eingereicht werden. Bei einem positiven Bescheid der Weltorganisation wäre auch der letzte Teil der römischen Befestigungsanlage Limes international anerkannt Schon im Sommer 2021 könnte die Anerkennung erfolgen.

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