Personal

Mitarbeiter finden ein Problem für Rheinberger Verwaltung

Die Verwaltung hat Probleme, Mitarbeiter für den Fachbereich Immobilienwirtschaft zu bekommen.

Die Verwaltung hat Probleme, Mitarbeiter für den Fachbereich Immobilienwirtschaft zu bekommen.

Rheinberg.   Der Verwaltungsvorstand der Stadt befürchtet, dass durch die Nichtbesetzung von Stellen das Umsetzen von Projekten gefährdet sein könnte.

Die Grünen hatten es schon in ihren Aussagen zum Thema Haushalt beklagt: Beschlossene Anträge können von der Verwaltung aus personellen Gründen nicht abgearbeitet werden. Das dürfte auch in Zukunft nicht besser werden, wie in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses klar wurde.

Der technische Dezernent Dieter Paus berichtete von Schwierigkeiten, Personal für seinen Aufgabenbereich zu bekommen – und war sehr dankbar für den Antrag der SPD, einen Architekten im Fachbereich Immobilienwirtschaft nicht befristet, sondern unbefristet einzustellen. „Ausschreibungen haben immer wieder gezeigt, dass wir für befristete Stellen niemanden bekommen.“ Es gebe zwar immer wieder befristete Aufgaben, aber die gingen teilweise weit über vier Jahre hinaus – also noch über den Zeitraum, für den jetzt ein Architekt gesucht worden ist.

Dass dafür niemand gefunden wurde, ließ Paus folgende Frage formulieren: „Wer macht überhaupt die Projekte, die jetzt anstehen? Dazu reicht unser vorhandenes Personal nicht aus.“ Auch die Tatsache, dass es keine qualifizierten Bewerbungen gegeben habe, brachte Paus zu einer generellen Bewertung der Situation. „Andere Städte bieten unbefristete Einstellungen – und auch andere Möglichkeiten der beruflichen Entwicklung.“

Paus machte auch deutlich. was für Auswirkungen es haben könnte, wenn niemand eingestellt würde. „Ohne die Besetzung der Stelle gibt es keine Dreifachturnhalle und keine anderen Projekte.“

In der Politik konnte man sich mit einer unbefristeten Einstellung prinzipiell anfreunden. Aber der CDU-Fraktionsvorsitzende Erich Weisser gab zu bedenken, dass die Einstellung an spezielle Projekte gekoppelt sei. Ihm fehle im konkreten Fall die Begründung für eine unbefristete Beschäftigung. Jürgen Bartsch, Fraktionschef der Grünen, hätte sich im Vorfeld eine interne Abstimmung der Verwaltung gewünscht. „Wäre das nicht sinnvoller, bevor wir uns hier in der Sitzung Gedanken machen müssen?“ Bereits vor einem Jahr habe man darum gebeten, dass der Bedarf benannt werde.

Personaldezernentin Rosemarie Kaltenbach erklärte, zu diesem Tagungsordnungspunkt eine Ergänzungsvorlage für den Rat erstellen zu lassen. Dann soll entschieden werden.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik