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Neuer Spielplatz in der Reichelsiedlung fest in Kinderhand

Hausmeisterin Maureen Mille-Welters hatte bei der Eröffnug des Spielplatzes Reichelsiedlung auch viel Spaß.

Hausmeisterin Maureen Mille-Welters hatte bei der Eröffnug des Spielplatzes Reichelsiedlung auch viel Spaß.

Foto: Ostermann, Olaf (oo)

Rheinberg.  Der Spielplatz an der Ahornstraße in der Reichelsiedlung erfreut sich bereits großer Beliebtheit und ist das Ergebnis einer gemeinsamen Planung.

Längst haben die Kinder diese Spieloase in der Rheinberger Reichelsiedlung für sich entdeckt und lange vor der offiziellen Übergabe mit Waffeln und Kakao in Beschlag genommen. Der Spielplatz an der Ahornstraße erfreut sich bereits großer Beliebtheit und ist das Ergebnis einer gemeinsamen Planung.

Kinder hatten in einem Workshop ihre Vorstellungen zu einem neuen Spielplatz bereits im vergangenen Jahr erarbeitet. Hinzu kam ein Modellentwurf von der Europaschule, den Jugendliche beisteuerten. Zum Hintergrund: Die Stadt Rheinberg hatte anhand einer Spielflächenbedarfsplanung alle Spielplätze auf den Prüfstand gestellt.

Welche Plätze werden noch genutzt?

Daraus wurde ersichtlich, welche der 75 Spielplatzflächen überhaupt noch genutzt werden. Für einige kam eine Aufrüstung in Frage, um sie für Kinder attraktiv zu machen. Wiederum andere erwiesen sich als so unattraktiv, dass sie schon gar nicht mehr von den Kindern aufgesucht wurden. Einen eher dürftigen Zustand bescheinigte man der Anlage an der Ahornstraße. Und da Kinder bekanntlich gut vernetzt sind, fiel die Nutzung in der kinderreichen Reichelsiedlung immer geringer aus.

Fläche aufwerten

Gemeinsam mit den potenziellen kleinen Nutzern machte sich im vergangenen Jahr die Verwaltung dann daran, diese Fläche aufzuwerten – ganz nach dem Motto „Kinder an die Spielgeräte“. Im Spielflächenbedarfsplan machte das Areal an der Ahornstraße den Anfang. „Die Planung mit den Kindern hat sich gelohnt, da sie ehrliche Antworten zur Gestaltung parat hatten. Sie sind die Experten. Die Fläche an der Ahornstraße wird nun optimal genutzt. Da ist jetzt richtig viel los“, sagt Sebastian Sturm, Leiter des Rheinberger Kinder- und Jugendbüros.

Das neue Areal ist großzügig gestaltet, bietet Sand- und Spielflächen sowie Spielgeräte auf rund 2500 Quadratmetern. Mittelpunkt ist ein Ensemble an Spielgärten, das verschiedene Spielstationen bietet und in der Optik an ein Schiff erinnert.

Bolzplatz

Hinzu kommt noch der Bolzplatz für Jugendliche, der bereits schon vorher zum Areal gehörte. „Für uns waren die Anregungen der Kinder sehr wertvoll. Verschiedene Ideen haben wir umgesetzt“, sagt dazu Babette Heimes vom Fachbereich Jugendhilfe über die erstmalige Zusammenarbeit mit den Kindern aus der Reichelsiedlung. Den Start machte die Spielfläche an der Ahornstraße, „weil dort sehr viele Kinder leben“, so Heimes. 50.000 Euro standen zur Verfügung. Die Arbeit an den verschiedenen Rheinberger Spielplätzen geht derweil weiter. Heimes betont: „Wir haben alle Spielplätze auf dem Plan. Aktuell wird in Borth gearbeitet.“

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