Oktoberfest

Oktoberfest in Xanten lockt schon zur Eröffnung viele Gäste

FZX-Chef Wilfried Meyer und Wiesn-Madel Jana Haedelt schauen genau hin, wie viele Schläge Udo Bovenkerk, Vorsitzender des FZX-Verwaltungsrates, benötigt, um das Fass anzustechen.

FZX-Chef Wilfried Meyer und Wiesn-Madel Jana Haedelt schauen genau hin, wie viele Schläge Udo Bovenkerk, Vorsitzender des FZX-Verwaltungsrates, benötigt, um das Fass anzustechen.

Foto: Jasmin Ohneszeit

Xanten.  O‘ zapft is! Mit dem Fassanstich wurde das 21. Oktoberfest in Xanten am Donnerstag eröffnet. Wiesn-Madl ist Jana Haedelt aus Oberhausen.

Die Schützen haben es aber auch spannend gemacht: Sie ließen sich mit ihren zehn Böllerschüssen ganz schön Zeit. Die Besucher im Festzelt haben den Countdown mitgezählt. Alle Augen waren dabei auf Udo Bovenkerk, dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates des Freizeitzentrums Xanten (FZX) gerichtet, denn er durfte auch in diesem Jahr das Fass anstechen und das Oktoberfest in Wardt damit offiziell eröffnen. Im vergangenen Jahr benötigte er drei Schläge. Wie viele sollten es wohl dieses Mal sein? „Ich habe in den letzten Tagen fleißig im Keller geübt“, sagte Bovenkerk. Dann, beim zehnten Schuss, durfte er das Fass anstechen. Viermal schlug er auf den Zapfhahn, dann floss das Bier.

Die Besucher jubelten. Seinen Rekord vom letzten Jahr unterbot Bovenkerk zwar nicht, trotzdem ist er mit seinen vier Versuchen zufrieden. „Das war eine Herzklopfangelegenheit. Der erste Schlag ging gut, beim zweiten floss schon etwas Bier und vor Schreck habe ich dann gleich noch zweimal fest zugeschlagen“, sagte der Verwaltungsratsvorsitzende lachend. Kurz darauf wurden die ersten Maßkrüge ausgeschenkt.

Traditionell steht der Eröffnungstag der Xantener Wiesn ganz im Zeichen der Inklusion. Die Besucher feierten gemeinsam mit Mitarbeitern und Bewohnern behindertengerechter Vereine, Einrichtungen und Institutionen wie der Lebenshilfe, zusammen. „Hier wird nicht nur irgendwas von Inklusion gesagt, hier wird Inklusion definitiv gelebt“, betonte Moderator Sebastian Falke. Natürlich gab es noch eine weitere Sache zu verkünden – das diesjährige Wiesn-Madel.

Neun Bewerberinnen als Wiesn-Madel

Die Auswahl sei FZX-Chef Wilfried Meyer nicht leichtgefallen. Neun Damen hatten sich beworben. Er entschied sich schließlich für Jana Headelt. „Sie wird das Fest mit Licht und Glanz erfüllen“, versicherte Meyer. Die 26-jährige Oberhausenerin besucht das Xantener Oktoberfest jedes Jahr. „Es ist eine tolle, überregionale Veranstaltung“, sagte sie. Als sie vor gut einer Woche erfuhr, dass sie das Wiesn-Madel wird, sei sie stolz gewesen. Sie wird während der Oktoberfestzeit Ankündigungen machen, gute Stimmung verbreiten und natürlich mit den Gästen zusammen feiern. Gute Stimmung herrschte auch schon kurz nach der Eröffnung am Tisch von Michael Johann und seiner Familie und Freunden. Sie gehören zum Teil schon zu richtigen Urgesteinen des Xantener Oktoberfestes und besuchen die Wiesn seit dem ersten Jahr. Natürlich in passender Tracht. Dirndl, Karohemden und Lederhosen dürfen nicht fehlen. „Es ist wie immer sehr schön, das Bier schmeckt perfekt und die Atmosphäre ist total gemütlich“, sagte Michael Johann.

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