Unfallgefahr

Polizei warnt vor verstärktem Wildwechsel im Kreis Wesel

Die größte Gefahr, dass Wild auf die Straße läuft droht in der Morgen- und Abenddämmerung sowie während der Nacht und bei Nebel.

Die größte Gefahr, dass Wild auf die Straße läuft droht in der Morgen- und Abenddämmerung sowie während der Nacht und bei Nebel.

Foto: Archiv

Kreis Wesel.  Autofahrer im Kreis Wesel sollten gerade in den Abendstunden auf Wildwechsel achten. Gerade an Landstraßen ist Gefahr besonders hoch.

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In jedem Jahr warnt die Polizei vor verstärktem Wildwechsel in der dunklen Jahreszeit. „Auch in diesem Jahr möchten wir einen Unfall zum Anlass nehmen, noch einmal auf die Gefahren des Wildwechsels aufmerksam zu machen“, schreibt die Polizei.

Der Fall: Am Sonntag kam es um 21.15 Uhr in Schermbeck auf der B 58 zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Hirsch. Glück im Unglück hatten die Fahrerin und die Beifahrerin eines niederländischen Kleinwagens. Die beiden Schwestern, 22 und 25 Jahre alt, waren in Richtung Autobahn A 3 unterwegs, als ihnen zwischen den Einmündungen Malberger Straße und Wachtenbrinker Weg bei Dunkelheit ein ausgewachsener Hirsch vor das Fahrzeug lief. Nach der Kollision mit dem Hirsch kam der Wagen von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Beide Frauen konnten sich aus dem Auto befreien und blieben unverletzt. Der vom Jagdpächter auf sieben Jahre geschätzte Hirsch erlag seinen Verletzungen am Unfallort.

Die Polizei mahnt, bei Dunkelheit und Dämmerung besonders vorsichtig und aufmerksam zu fahren sowie die Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anzupassen. An Landstraßen, die an weitläufige Felder und Wälder grenzen, ist die Gefahr des Wildwechsels besonders hoch. Weiterhin gibt die Polizei zu bedenken: Wildtiere sind oft in Gruppen unterwegs. Wo ein Wildtier über die Straße läuft, könnten noch weitere die Straße queren.

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