Seuche

Rheinberg: Bienenvölker von Amerikanischer Faulbrut befallen

Symbolfoto: In einem Bienenstand in Rheinberg ist die Amerikanischen Faulbrut (AFB) festgestellt worden. Es wurde ein Sperrbezirk eingerichtet.

Symbolfoto: In einem Bienenstand in Rheinberg ist die Amerikanischen Faulbrut (AFB) festgestellt worden. Es wurde ein Sperrbezirk eingerichtet.

Foto: Kerstin Bögeholz / FUNKE FotoServices

Rheinberg.  In Rheinberg wurde eine für Bienen ansteckende Krankheit festgestellt. Sie befällt die Brut, für Menschen ist die Seuche nicht gefährlich.

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Es kursiert eine ansteckende Krankheit für Insekten. In einem Bienenstand in Rheinberg wurde der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut (AFB) amtlich festgestellt. Die betroffenen Völker wurden erst in diesem Jahr zugekauft und stehen im Zusammenhang mit einem größeren Seuchengeschehen in NRW. Das schreibt der Kreis Wesel am Mittwoch in einer Pressemitteilung.

Vorrangiges Ziel von Umgebungsuntersuchungen ist nun festzustellen, ob der Erreger bereits andere Völker im Kreis Wesel befallen hat. Die AFB ist eine anzeigepflichtige bakterielle Erkrankung der Bienen, die über Sporen übertragen wird, die Brut befällt und in der Folge sogar ganz erhebliche Verluste verursachen kann.

Für Menschen ist die Seuche nicht gefährlich

Bienenlarven sterben ab und verwandeln sich in eine braune, fadenziehende Masse. Für Menschen ist diese Seuche nicht gefährlich. Sogar der Honig darf gegessen werden.

Um den betroffenen Bienenstand in Rheinberg wurde ein Sperrbezirk festgelegt, der im Amtsblatt des Kreises Wesel veröffentlicht wird. Detaillierte Informationen können auch unter www.kreis-wesel.de eingesehen werden oder beim Fachdienst 39 unter Telefonnummer 0281-207 7022 (Jochen Hoffmann) oder 0281-207 7017 (Dr. Susanne Diekmann) nachgefragt werden.

Bienenvölker im Sperrbezirk werden jetzt untersucht

Im Sperrbezirk sind jetzt alle Bienenvölker auf die Amerikanische Faulbrut zu untersuchen. Halter/innen von nicht bei der Tierseuchenkasse registrierten Bienenvölkern im Restriktionsgebiet werden gebeten, diese umgehend beim Veterinäramt des Kreises Wesel Fachdienst 39 anzumelden (Email: VET.LM@kreis-wesel.de).

Es besteht grundsätzlich eine jährliche Meldverpflichtung der Imker/innen bei der Tierseuchenkasse NRW.

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