Jubiläum

Rheinberg: Kegelclub „Die Stöfferer“ besteht seit 50 Jahren

Unter anderem feiern heute Bernhard Evers, Hans-Theo Mennicken, Winfried Nickenig, Hans-Gerd Hackfurth, Fritz Weis und Willi Riemann (v.l.) ihr Jubiläum.

Foto: Privat

Unter anderem feiern heute Bernhard Evers, Hans-Theo Mennicken, Winfried Nickenig, Hans-Gerd Hackfurth, Fritz Weis und Willi Riemann (v.l.) ihr Jubiläum. Foto: Privat

Rheinberg.   Heute vor 50 Jahren, am 23. Dezember 1967, haben unter anderem Hans-Theo Drötboom, Bernhard Evers und Hans Gardemann den Kegelclub gegründet.

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Es war der 23. Dezember 1967, als unter anderem Hans-Theo Drötboom und Bernhard Evers in der Rheinberger Gaststätte „Zu den Kronen“ am Stammtisch mit dem Festwirt Hans Gardemann einen Plan schmiedeten: Sie wollten einen Kegelclub gründen. Heute auf den Tag genau, feiern „Die Stöfferer“, so der Vereinsname, ihr 50-jähriges Bestehen.

Ein selbstbewusster Name aus dem Plattdeutschen, denn „Die Stöfferer“ bedeutet übersetzt so viel wie „Die Handfeger“. „Vielleicht, weil die Gründungsmitglieder alle von der Bahn fegen wollten“, sagte Schriftführer Hans-Theo Mennicken scherzend. Er selbst stieß 1971 zu den Kegelfreunden.

Freundschaften entstanden

Seit 1975 wurden allerdings keine neuen Mitglieder mehr aufgenommen. „Wir haben mit der Konsequenz gelebt, dass unser Club dann irgendwann aussterben wird“, erklärte Mennicken. Es sei eine bewusste Entscheidung gewesen: „Unser Club ist eine Einheit geworden. Wir sind nicht nur Vereinsmitglieder, sondern richtige Freunde geworden, die auch privat oder im Karneval viel zusammen machen.“

Viele Kegeltouren, Vatertagsausflüge, Hochzeiten oder runde Geburtstage stehen immer noch auf dem gemeinsamen Programm der Kegelfreunde. Zudem haben sich viele Mitglieder in der Katholischen jungen Gemeinde engagiert und vom Gruppenführer bis zum Pfarrjugendführer Jugendliche betreut. Von den anfänglichen zwölf Mitgliedern sind heute noch sieben aktiv dabei, einige sind in den vergangenen Jahren bereits verstorben.

Das Jubiläum wird nicht nur heute mit einer Feier in der Gaststätte „Punto“ zelebriert, im Herbst sind die Mitglieder in die sächsische Partnerstadt Hohenstein-Ernstthal gefahren und unter anderem gegen den dortigen Kegelclub „Die Lochschieber“ in einem freundschaftlichen Wettkampf gemessen. Eine Rückrunde auf der heimischen Bahn in Rheinberg ist schon vereinbart. Die Rheinberger Kegler, alle zwischen 60 und 70 Jahre alt, treffen sich jede vierte Woche, um in gemütlicher Atmosphäre zu kegeln. „Wir sind allerdings keine Sportkegler und haben nie an Meisterschaften und Vergleichskämpfen teilgenommen. Uns geht es vor allem um die Geselligkeit“, so Mennicken.

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