Musik

Rheinberger Band Betontod ist auf Erfolgskurs

Die Band Betontod trug sich im Beisein des früheren Bürgermeisters Mennicken ins das goldene Buch der Stadt ein.

Die Band Betontod trug sich im Beisein des früheren Bürgermeisters Mennicken ins das goldene Buch der Stadt ein.

Foto: arfi

Die Rheinberger Punkrocker „Betontod“ blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Am 23. Dezember treten sie als Headliner in Düsseldorf auf.

Rheinberg/Düsseldorf. Das Jahr geht zu Ende. Für die Musiker der Rheinberger Band „Betontod“ hält es aber noch einen Höhepunkt bereit. Am Samstag, 23. Dezember (Beginn 20 Uhr) spielen die im deutschsprachigen Raum erfolgreichen Punkrocker in der Düsseldorfer Mitsubishi-Electric-Halle. Im Vorprogramm treten der Akustikgitarrist Butterwegge und die Band „Swiss und die Andern“ auf. Karten gibt es noch an den Vorverkaufsstellen, in Rheinberg in der Buchhandlung Schiffer/Neumann. Die Redaktion hat sich vor dem Konzert Frank „Eule“ Vohwinkel, dem Gitarristen und Bandleader von Betontod, unterhalten.

Im vergangenen Jahr habt ihr im Dezember erstmals als Headliner in der ehemaligen Philipshalle gespielt. Damals waren 3500 Fans da. Und diesmal?

Frank Vohwinkel: Der Vorverkauf geht auch in diese Richtung, aber ganz so viele werden es diesmal wahrscheinlich nicht.

Woran könnte das liegen?

Vohwinkel: 2016 haben wir dort unser 1000. Konzert gegeben, das war schon ein besonderer Anlass. Aber wer weiß, was noch passiert.

Das Konzert ist mitgeschnitten und gefilmt worden, das Live-Doppelalbum und die DVD sind Mitte November auf den Markt gekommen. Wie haben eure Fans es aufgenommen?

Vohwinkel: Gut, wir sind zufrieden. Der Titel ist „1000x Live“, weil es ja, wie gesagt, unser 1000. Konzert war.


Inzwischen sind einige dazu gekommen.

Vohwinkel: Ja, wobei wir in diesem Jahr gar nicht so viel getourt sind. Es gab im Frühjahr die A-Tour und jetzt die B-Tour. Streng genommen gehört das Konzert in Düsseldorf auch noch zur B-Tour.

A und B - was ist der Unterschied?

Vohwinkel; Bei der A-Tour haben wir in größeren Hallen gespielt. Das waren die Konzerte zu unserem Studioalbum „Revolution“, das im Januar erschienen ist. Jetzt im November und Dezember haben wir mit Ausnahme des Konzerts in Düsseldorf in kleineren Hallen gespielt. Kleiner heißt so um die 1000 Leute. Insgesamt sind das acht Konzerte.

Wie sieht das aus, wenn ihr unterwegs seid? Betontod 2017 auf Tour, das kann man nicht mehr mit früher vergleichen, als fünf Jungs mit einem alten Kombi von Club zu Club gefahren sind, oder?

Vohwinkel: Absolut nicht“ Heute reisen wir mit einem Nightliner, einem Hotelbus. Und dann sind wir mit 15 oder 16 Leuten unterwegs. Neben den fünf Musikern nehmen wir Soundtechniker und Techniker für die Gitarren und das Schlagzeug mit. Da kommt einiges zusammen.

Sind das angemietete Leute?

Vohwinkel: Nein, und da sind wir sehr stolz drauf. Unser Team besteht aus Leuten, die wir seit vielen Jahren kennen und die uns kennen. Das hat auch was mit Vertrauen zu tun. Die Atmosphäre ist einfach eine andere.

Mit welchem Gefühl geht ihr am 23. Dezember in Düsseldorf auf die Bühne?

Vohwinkel: Auch dieser Auftritt in der Mitsubishi-Electric-Halle wird etwas Besonderes sein, schon allein wegen der Größe der Halle und der Bühne. In die Halle passen 7000 Menschen. Aber ich denke, wir werden diesmal auch nicht so angespannt sein wie im letzten Jahr. Einfach, weil wir die Situation dort jetzt kennen.

Wie geht es 2018 mit Betontod weiter?

Vohwinkel: Wir machen weiterhin unser Ding: Punkrock mit deutschen Texten. Im Frühjahr nehmen wir das nächste Studioalbum auf.

Wieder bei Vincent Sorg in Senden, der auch die Toten Hosen produziert?

Vohwinkel: Ja, wir arbeiten auch diesmal mit ihm zusammen.

Und livemäßig?

Vohwinkel: Im Herbst gibt es dann die Tour zur neuen Scheibe. Zehn Großstädte. Am 5. Oktober geht es in Berlin los.

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