Stadtradeln

Stadtradeln: Kreis Wesel verpasst knapp die Millionenmarke

Die Teilnehmer im Kreis Wesel haben beim Stadtradeln ein gutes Ergebnis erzielt.

Foto: Volker Hartmann

Die Teilnehmer im Kreis Wesel haben beim Stadtradeln ein gutes Ergebnis erzielt.

Rheinberg/Alpen/Xanten/Sonsbeck.   Das Endergebnis des Stadtradelns im Kreis Wesel kann sich sehen lassen: Rheinberg schaffte mit gut 177000 Kilometern den zweiten Platz im Kreis.

Die Millionenmarke haben die Teilnehmer des diesjährigen Stadtradelns im Kreis Wesel zwar knapp verpasst, doch trotzdem kann sich das Ergebnis sehen lassen. Es wurde wieder kräftig in die Pedale getreten: 960318 Kilometer zeigt der Endstand für den Kreis Wesel. Damit schaffte es der Kreis sogar, an Köln und Dresden vorbeizuziehen. Der endgültige Platz steht nach Abschluss des bundesweiten Stadtradeln-Zeitraums am 8. Oktober fest.

Chancen aufs Treppchen

„Am Ende könnte für den Kreis Wesel auf jeden Fall ein Treppchen-Platz unter den Kreisen herausspringen“, sagt Jens Harnack, Koordinator des Stadtradelns in Rheinberg. Der Kreis Wesel liegt derzeit auf Platz zwei der Kreise, hinter dem Kreis Borken und knapp vor dem Kreis Unna. „Das Ergebnis ist insgesamt unglaublich und vorher kaum vorstellbar“, betont Harnack. Die Ergebnisse für die hiesigen Kommunen im Überblick: schaffte mit 177128 Kilometer den zweiten Platz im Kreis. Lange gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Rheinberg, Kamp-Lintfort und Hamminkeln.

Hamminkeln sicherte sich dann kreisweit den ersten Platz, Kamp-Lintfort den dritten Rang mit 148545 Kilometern. In sind insgesamt 58688 Kilometer gefahren worden. verbuchte den Endstand von 69313 Kilometern. Zu den herausragenden Kommunen zählt , denn die Sonsbecker schafften es, mehr als sechsmal so viele Kilometer zu radeln als die Gemeinde überhaupt Einwohner hat. 54620 Kilometer stehen hier am Ende auf der Gesamtanzeige. Neukirchen-Vluyn schaffte 103347 Kilometer, Voerde 70848 Kilometer, Hünxe ist mit 20921 Kilometern etwas abgeschlagen.

Doppelt so viele Kilometer

Im Vergleich zum Stadtradeln 2017 mit den gleichen Teilnehmer-Kommunen (Alpen, Hamminkeln, Hünxe, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Sonsbeck, Vorde und Xanten), haben sich deutlich mehr Personen beteiligt. Knapp 5700 aktiv radelnde und ihre Kilometer eintragende Aktive waren dabei. 2017 waren es 2998 Teilnehmer. Dadurch kamen auch mehr als doppelt so viele Kilometer zusammen: 960318 Kilometer gegenüber 432111 Kilometer in 2017.

Bis auf Rheinberg mit einer Bestleistung von über 250000 Kilometern im Jahr 2012 schafften alle Städte und Gemeinden beim diesjährigen Stadtradeln persönliche Bestleistungen. Im bundesweiten Vergleich schneiden die Kommunen gut ab. Nach 620 Städten, Gemeinden und Landkreisen in 2017 nehmen dieses Jahr 812 Kommunen bundesweit teil – ein deutlich neuer Rekord, was wohl für die Beliebtheit der Kampagne spricht, die 2008 mit 18 Städten und Gemeinden begann. Sie zeigt aber auch die Notwendigkeit, im Verkehrs- und Mobilitätsbereich umzudenken und verstärkt auf das Radfahren zu setzen. Hamminkeln nimmt aktuell Platz 68 ein, Rheinberg Platz 76, Kamp-Lintfort Platz 94 und Neukirchen-Vluyn Platz 140.

Damit liegen die beiden erstgenannten noch vor den Ruhrgebietsstädten Gelsenkirchen, Bochum und auch Kamp-Lintfort liegt noch vor Oberhausen und Mülheim. Die Kampagne Stadtradeln richtet sich zwar vorzugsweise an die Bevölkerung, ganz bewusst gibt es aber auch eine Parlamentarierwertung. Hier zählt das Verhältnis der aktiv sich beteiligenden kommunalen Ratspolitiker im Verhältnis zu allen Ratsmitgliedern, und den geradelten Kilometern. Die aktivsten Ratspolitiker kommen aus Hamminkeln (49,6 Kilometer), vor Neukirchen-Vluyner Ratspolitikern mit 44,5 Kilometern, den Alpenern mit 26,7 Kilometern sowie Hünxern mit 20,7 Kilometern.

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