Sturm

Sturmschäden halten sich in den hiesigen Kommunen in Grenzen

Am Außenwall in Rheinberg brach ein großer Ast

Am Außenwall in Rheinberg brach ein großer Ast

Foto: Jasmin Ohneszeit

Rheinberg/Alpen/Xanten/Sonsbeck.   In Rheinberg, Alpen, Xanten und Sonsbeck stürzten Bäume um. Die Dienstleitungsbetriebe waren gestern mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.

Umgestürzte Bäume, Äste auf den Wegen und lose Dachziegel: Sturmtief „Eberhard“ beschäftigte die Mitarbeiter der Dienstleitungsbetriebe und Feuerwehren auch noch einen weiteren Tag. Gestern hieß es in den hiesigen Kommunen aufräumen. „Rheinberg hat scheinbar Glück gehabt – die Schäden halten sich in Grenzen“, sagte Frank Rumpp, stellvertretender Leiter des Rheinberger Dienstleistungsbetriebes (DLB).

Im Rheinberger Stadtpark hatten die DLB-Mitarbeiter dennoch allerhand zu tun. Es waren vor allem Äste und Kleinholz, die zusammengekehrt werden mussten. „Im gesamten Park liegen viele Äste. Das ist aber meistens Totholz und wäre irgendwann sowieso runtergekommen“, erklärte eine Mitarbeiterin des Dienstleistungsbetriebes. Zu den größeren Schäden im Rheinberger Stadtgebiet zählt ein großer, abgebrochener Ast einer Weide am Außenwall.

Die Rheinberger Feuerwehr sprach von 15 sturmbedingten Einsätzen am Sonntag. In Xanten sind die Aufräumarbeiten wohl schnell gemacht. Zwei Bäume, einer davon war eine 80 Jahre alte Eiche am Amphitheater, sind dem Sturm zum Opfer gefallen. „Drei Kolonnen sind im Stadtgebiet unterwegs, um Astbrüche einzusammeln“, erklärte Ulrike Berg, Leiterin des Xantener Baubetriebshofs. Im vergangenen Jahr habe man eine umfassende Kronenpflege der Bäume betrieben. Ein möglicher Grund, warum nicht allzu viele Bäume abgeknickt sind, so Berg. „Wir sind relativ glimpflich davon gekommen“, sagte auch Jürgen Köhlitz, Leiter der Sonsbecker Feuerwehr. Am Samstag verzeichnete die Feuerwehr fünf umgestürzte Bäume. Am Sonntag stürzte ein Baum auf eine Stromleitung, ein weiterer auf einen Radweg.

Größere Schäden an Gebäuden seien ihm nicht bekannt. „Sicherlich wird es aber ein paar Dachziegel geben, die den Sturm nicht überstanden haben.“ Die Mitarbeiter des Sonsbecker Bauhofes räumten gestern dann die Bäume weg, die die Feuerwehr zuvor zersägte.

Auch die Alpener Feuerwehr war am Wochenende sturmbedingt im Dauereinsatz. Auch hier waren es meistens umgestürzte Bäume, die auf den Straßen lagen. „Ganz so stark hat es Alpen nicht getroffen“, sagte Michael Hartjes, Leiter der Feuerwehr.

20 Einsätze für die Feuerwehr

Am Samstagnachmittag wurde der Löschzug Alpen innerhalb von rund 45 Minuten zu vier Einsätzen alarmiert. Zwei umgestürzte Bäume mussten von den Fahrbahnen entfernt werden. Einer davon lag in der Baustelle auf der Autobahn 57. Der Sonntagnachmittag startete erneut stürmisch. Nach zwei umgestürzten Bäumen wurde ein Gesamtalarm für die Wehr ausgelöst, um die Gerätehäuser für kommende Einsatzstellen zu besetzen. In dieser Zeit wurden insgesamt sieben Sturmschäden gemeldet und abgearbeitet.

Am gleichen Abend wurde der Löschzug Alpen erneut alarmiert, weil ein Baum umgestürzt war. 45 Wehrleute waren am Sonntag Einsatz. „Wir hatten rund 20 wetterbedingte Einsätze am Wochenende“, so Hartjes.

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