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Viele Optionen für Schule am Pulverturm in Rheinberg

Die Schule am Pulverturm ist heute Thema in Rat.

Die Schule am Pulverturm ist heute Thema in Rat.

Foto: Wolfgang Krause (Archiv)

Rheinberg.   Bürgerinitiative sieht es positiv, dass die Folgenutzung auf der Agenda des Rates steht. Es brauche ein Gesamtkonzept für das Stadtburgareal.

Die Bürgerinitiative rund um den Pulverturm freut sich, dass in der heutigen Ratssitzung auch die Möglichkeiten für eine Folgenutzung der Schule am Pulverturm auf der Agenda stehen. Dank des Engagements der Initiative ist das Gebäude heute noch in städtischem Besitz und das Stadtburgareal nicht überbaut. Die Bürgerinitiative begrüßt die in der Ratsvorlage skizzierten vielfältigen Optionen für die weitere Nutzung des Schulgebäudes. So sei die Umnutzung des Gebäudes zu einem Standort für diverse soziale Anlaufpunkte, verbunden mit einem Seniorencafé und Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche und einer entsprechenden Gestaltung von Aufenthaltsflächen im Außenbereich des Gebäudes eine vielversprechende Option – gegebenenfalls auch in Verbindung mit einer Nutzung des Obergeschosses durch die VHS. Aber, so gibt die Initiative zu bedenken, es brauche ein Gesamtkonzept für das Stadtburgareal, das nicht nur das Schulgebäude betrachtet, sondern auch die Alte Kellnerei und das Gelände rund um den Pulverturm. Das gesamte Ensemble ist als Maßnahmenraum „Stadtburgareal“ innerhalb des Sanierungsgebietes Historischer Ortskern erfasst, für das im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes ein Nutzungskonzept im Bürgerdialog erarbeitet werden soll.

So regt die Initiative an, darüber nachzudenken, das geplante Seniorencafé in den barrierefreien Räumen der Alten Kellnerei einzurichten. Vielleicht böte sich durch die Einbeziehung aller Gebäude doch eine Möglichkeit, auch die Bücherei mehr in die Innenstadt zu holen.

Der Initiative ist auch wichtig, die Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren nicht zu vergessen, denen ein Raum als Treffpunkt eingerichtet werden könnte, als Ergänzung zum Angebot des Zuff. Das Stadtburgareal mit seinen drei Gebäuden könne so ein Platz für alle Generationen von Rheinbergern werden. Auf einem Teil könnte beispielsweise ein Mehrzwecksportfeld für Basketball oder Handball entstehen – in Verbindung mit dem angedachten „Garten der Sinne“. Auch der bestehende Spielplatz sollte eine Aufwertung und wenn möglich auch inhaltliche Anbindung an das Stadtburgareal erfahren. Das Gelände rund um den Pulverturm böte ein vielfältiges Entwicklungspotenzial.

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