Sicherheit

Xanten plant eine Resolution zur Polizeiwache

Die Polizeiwache in Xanten hat seit dem 1. Dezember 2019 nur noch montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Begründet wird dies mit dem  Personalmangel bei der zuständigen Kreispolizeibehörde.

Die Polizeiwache in Xanten hat seit dem 1. Dezember 2019 nur noch montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Begründet wird dies mit dem Personalmangel bei der zuständigen Kreispolizeibehörde.

Foto: Archiv

Xanten.  Die Polizeiwache in Xanten soll kürzer geöffnet sein - die Stadt will dagegen vorgehen.

Die Stadt Xanten will die kürzeren Öffnungszeiten der Polizeiwache nicht hinnehmen und schlägt dem Stadtrat vor, eine Resolution an den Kreis Wesel und das Innenministerium zu schicken. Darin will die Kommune fordern, dass die vorgesehene Personalreduzierung auf der Polizeiwache unverzüglich zurückgenommen wird und „durch vorausschauende und nachhaltige Personalplanung“ der Fortbestand der Polizeiwache „auf Dauer zur Sicherheit der Bürger und Besucher der Stadt Xanten“ sichergestellt werde. Der Stadtrat stimmt in seiner Sitzung am 10. März darüber ab.

Die Stadtverwaltung greift mit ihrem Vorschlag einen Antrag der BBX-Fraktion auf. Hintergrund sind die kürzeren Öffnungszeiten der Polizeiwache. Seit dem 1. Dezember ist sie nicht mehr von 6 bis 21.30 Uhr, sondern nur noch montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr mit einem Beamten besetzt, der Anzeigen zu Diebstahl, Körperverletzung oder Einbruch oder anderen Delikten aufnimmt.

"Erheblichen Einschnitt in die polizeiliche Sicherheitsinfrastruktur"

Diese Entscheidung hatte die Kreispolizei mit Personalmangel begründet. Die Beamten sollten besser in einem Streifenwagen eingesetzt werden, und dieser bleibe rund um die Uhr im Einsatzgebiet Xanten, versicherte die Polizei. Die Stadtverwaltung bezeichnet die kürzeren Öffnungszeiten dagegen als „erheblichen Einschnitt in die polizeiliche Sicherheitsinfrastruktur“.

Sie fordert: „Die Polizei muss arbeitsfähig sein und bleiben und gehört mit ihren Einrichtungen zu den Grundfesten der kommunalen Daseinsvorsorge.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben