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Xanten: Vieles Neues auf dem Oktoberfest

Stefan Haag (Verkaufsleiter der Gastronomie „Löwenbräu“) und Wilfried Meyer (Wiesn-Wirt und FZX-Leiter) stoßen aufs Oktoberfest an.

Foto: Larissa Wettels

Stefan Haag (Verkaufsleiter der Gastronomie „Löwenbräu“) und Wilfried Meyer (Wiesn-Wirt und FZX-Leiter) stoßen aufs Oktoberfest an. Foto: Larissa Wettels

Xanten.   Zum Oktoberfest in Xanten werden zehntausende Besucher erwartet. Das Wiesn-Flair soll in diesem Jahr noch besser werden. Für die Sicherheit ist gesorgt

Das Xantener Oktoberfest an der Südsee in Wardt steht dem Original in München in nichts nach: Wiesn-Flair, Musik und Partystimmung erfüllen vom 5. bis zum 29. Oktober das Festzelt des Freizeitzentrums Xanten in Wardt. Bei der bevorstehenden 19. Ausgabe des Oktoberfestes werden mehr als 60000 Besucher erwartet.

Der Wiesn-Wirt des Xantener Oktoberfestes und Leiter des Freizeitzentrums, Wilfried Meyer, hatte nach einem Besuch des Münchener Oktoberfestes im Jahre 1998 die Idee fürs Fest, das sich inzwischen zu einem der größten Volksfeste am Niederrhein entwickelt hat. Jedes Jahr lässt sich Meyer vom Münchener Oktoberfest inspirieren und nimmt neue Ideen mit nach Xanten. Zusammen mit Stefan Haag (Verkaufsleiter der Gastronomie „Löwenbräu“) und Andreas Franken (Marketingmitarbeiter des Freizeitzentrums) hat er auch in diesem Jahr einige Neuerungen im Oktoberfest-Konzept vorgenommen.

Umgestaltung des VIP-Bereichs

Neu ist das Festzelt: Es ist 85 Meter lang und 40 Meter breit. Vier Wochen lang baut ein Team aus 15 Personen das Zelt auf. „Das neue Festzelt bietet mehr Komfort“, so Meyer, der den Zeltaufbau begleitet. So zeigt sich der VIP-Bereich in diesem Jahr komfortabler: Das Zeltdach ist nicht mehr so gedrungen und mit den Löwenbräu-Hausboxen stehen gemütliche Sitzmöglichkeiten zur Verfügung. In rustikaler Holzoptik erinnern die Sitzbänke in den Boxen an das Original in München. „Wir möchten den Besuchern das gleiche Wiesn-Gefühl wie in München bieten“, sagt Meyer. Neben dem VIP-Bereich im Zelt ist auch das Ton- und Lichtkonzept im Festzelt neu: Mehr Boxen sorgen eine bessere Klangkulisse. Erstmals wird in diesem Jahr in der Almhütte ein Eintrittsgeld von sieben Euro erhoben. Die Almhütte bietet pro Abend für 350 Gäste Platz. Neu ist auch die Gartenschänke im Biergartenbereich direkt vor dem Festzelt. Aus der Schänke im bayrischen Stil werden Getränke angeboten. Wie es sich für ein Oktoberfest gehört gibt es natürlich auch eine Maß Bier. Die kostet in diesem Jahr 10,80 Euro. Damit das Bier mit einer Temperatur von drei Grad kühl im Glas ankommt, wurden 18 Leitungen mit einer Gesamtlänge von 350 Metern verlegt. „Die längste Leitung reicht vom Tank bis in den VIP-Bereich und ist 150 Meter lang“, betont Stefan Haag, Verkaufsleiter bei „Löwenbräu“. Seit drei Jahren sorgt Haag beim Oktoberfest für die Bierorganisation. „Wir haben zwar noch keine Bierleitung nach München, aber Weißbier ist in Xanten ebenso beliebt“, sagt Haag lächelnd. 24000 Liter Bier fasst jeweils einer der großen Tanks, die im Außenbereich stehen. 99 Kellner sind im Einsatz, um die Gäste zu bewirten und die Maß Bier sicher an die Tische bringen. 50 Mitarbeiter sorgen für die Sicherheit der Besucher. Große Taschen und Rucksäcke sind nicht erlaubt. Das Gelände mit seinen drei Eingängen ist umzäunt. Für die An- und Abreise gibt es einen Taxistand an der Zufahrt K32 am Bankschen Weg. „Wir sind gut gerüstet“, sagt Meyer. Am Donnerstag, 5. Oktober, startet das Oktoberfest ab 15 Uhr mit den Nachmittags-Wiesn und Fassanstich bei freiem Eintritt. Menschen mit und ohne Handicap sind auf dem Oktoberfest willkommen.

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