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Xantener Band Barber’s Clerk stellt neue CD vor

Die Xantener Band gibt ein Konzert in der Jukuwe.

Foto: arfi

Die Xantener Band gibt ein Konzert in der Jukuwe. Foto: arfi

Xanten.   Am 17. März präsentiert die Xantener Band beim Konzert in der Jukuwe neue Songs

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Die Xantener Band Barber’s Clerk hat ihre erste CD heraus gebracht; „Old Man’s Pub“ haben die vier Jungs aus Xanten die CD mit zwölf Eigenkompositionen genannt. Ein Stilmix, der vom Folk über straigthten Rock, mexikanische Klänge, Ska und Reggae bis hin zur Ballade im Dreivierteltakt geht. Die CD wollen sie am Samstag, 17. März, bei der St. Patricks Day-Party in der Jukuwe vorstellen. Einlass ist um 19 Uhr, der Eintritt ab 16 Jahren kostet fünf Euro. Als Vorgruppen auf der Bühne: Die Weseler Punk-Band Juke Box Pussy’s und die Xantener Band „Die Volle Breitseite“, wo der Bruder von Lukas Raber spielt, Sänger von „Barber’s Clerk“. Deren Auftritt ist gegen 22 Uhr.

Aber von Anfang an. 2014, genauer gesagt am 22. April um 12.37 Uhr, gründeten die vier Freunde Niklas Gralla (Gitarre, Banjo, Mandoline, Bouzouki), sein Bruder Philipp (Schlagzeug, Blues Harp, Tin Whistle), Philipp Geritsen (Bass, Backing Vocals) und Lukas Raber (Gesang, Gitarre, Banjo, Mandoline) die Band „Barber’s Clerk“, gaben eine Reihe von Konzerten und bewarben sich zwei Jahre später beim Clash of Bands Wettbewerb im Moerser Bollwerk – und gewannen. Ihr Preis: Ein Wochenende im LeFink Tonstudio von Beray Habip in Rheinhausen. Ein zweites Wochenende haben die Vier dann noch dazu gebucht, für 1200 Euro. Philip Gralla, Schlagzeuger der Band, deren Wurzeln im Irish Folk liegt, erinnert sich: „Man kommt da rein und denkt: Schönes Wohnzimmer! Holzboden, Teppich, Sessel, altes Radio“. „Und ganz viele Kabel“, ergänzt Bassist Philipp Geritsen. Am Mischpult: Gilbert Gelsdorf. Ein absoluter Profi. „Der hat uns auch ganz ehrlich gesagt, was sich gerade nicht gut anhört, nicht passt, was wir besser fallen lassen oder anders spielen sollten“.

Alle Stücke hat die Band selber geschrieben, auch die englischen Texte. Zuerst wurden im Aufnahmestudio die rhythmischen Instrumente gespielt (Schlagzeug, Bass, E-Gitarre), die akustischen (Mandoline, Banjo, Akustik-Gitarre) nachher drüber gelegt, ganz zum Schluss der Gesang. Vom Sänger Lukas Raber war übrigens auch der Mann am Mischpult beeindruckt, zollte ihm Respekt. „Der hat die Stücke durchgezogen: Wahnsinn!“, so Philip Gralla. Die Texte stammen großteils aus der Feder des Sängers, reichen von Seefahrern, die nach Hause wollen, über gemütliche Abendessen mit Freunden bis hin zu gescheiterten Cowboys. Dieses Lied haben die Bandmitglieder zusammen getextet, „das ist das schlechteste Stück. Da geht es um einen Mitt-Dreißiger, der Cowboy sein will, aber gar nicht das Zeug dazu hat und immer nur betrunken im Saloon rumhängt“, erzählt Philipp Geritsen und lacht. „Das ist schon klasse, wenn man seine eigene CD in der Hand hält. Wir sind tierisch stolz, dass alles geklappt hat“, sagen beide übereinstimmend. Denn auf der CD ist alles selbst gemacht: Musik, Texte, Booklet und Cover. Dabei hat ihnen Lisa geholfen, Freundin des Bassisten, eine Grafik-Designerin. Die CD hat „Barber’s Clerk“ in einer Auflage von 1000 Stück brennen lassen. Sie kostet zehn Euro, wird auch beim Konzert am Samstag verkauft.

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