Mittelstandsvereinigung

Xantener MIT fordert Änderungen bei den 450-Euro-Jobs

Die Teilnehmer des „Wilden Stammtisches“ der MIT.  

Die Teilnehmer des „Wilden Stammtisches“ der MIT.  

Foto: MIT

Mittelstandsvereinigung der CDU spricht sich beim „Wilden Stammtisch“ für eine höhere Hinzuverdienstgrenze für geringfügig Beschäftigte aus.

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Xanten. Die Mittelstandsvereinigung (MIT) der CDU in Xanten spricht sich für eine höhere Hinzuverdienstgrenze für geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer aus. Statt 450 Euro sollten sie bis zu 600 Euro im Monat verdienen können, fordert der Xantener MIT-Vorsitzende Sven Paessens.

Außerdem müsse geringfügig Beschäftigten erlaubt werden, länger als zehn Stunden am Tag zu arbeiten. Bisher ist das verboten. Die maximale Wochenarbeitszeit von 48 Stunden solle aber beibehalten werden, ergänzte Paessens. Auch sollten Arbeitnehmer weiterhin Ruhephasen von mindestens elf Stunden zwischen den Arbeitstagen haben.

Die gesetzlichen Vorgaben für geringfügig Beschäftigte seien für den Niederrhein wichtig, da die Region immer stärker vom Tourismus profitiere und in der Gastronomie viele Menschen für 450 Euro im Monat arbeiteten, sagte Paessens. Aktuell seien die Vorschriften aber „hinderlich“. Wenn zum Beispiel jemand einen höheren Stundenlohn bekomme, müsse er künftig weniger arbeiten. Deshalb setze er sich zusammen mit Christian Strunk, dem MIT-Vorsitzenden im Kreis Wesel, für Änderungen ein, sagte Paessens. Zuständig ist die Bundespolitik.

Der nächste „Wilde Stammtisch“ folgt am Mittwoch, 8. Mai, um 20 Uhr im Restaurant Neumeier statt. Gäste sind jederzeit willkommen um „wild“ zu diskutieren. Für Fragen und Anregungen steht der Vorsitzende der MIT Xanten unter der Email-Adresse sven.xanten@gmail.com zur Verfügung.

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