Kultureller Marktplatz

Bürgerverein Hilchenbach kappt den Draht ins Rathaus

Die Sondersitzung des Bauausschusses am 5. November in Dahlbruch hat die Konflikte über den Kulturellen Marktplatz offenkundig nicht bereinigt.

Die Sondersitzung des Bauausschusses am 5. November in Dahlbruch hat die Konflikte über den Kulturellen Marktplatz offenkundig nicht bereinigt.

Foto: Steffen Schwab

Hilchenbach.  Streit um den Kulturellen Marktplatz Dahlbruch eskaliert. Vorstand: Zusammenarbeit ist „empfindlich gestört“.

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Das Tischtuch zwischen Bürgerverein und Stadtverwaltung ist vorerst zerschnitten. Die Zusammenarbeit mit „Teilen der Verwaltungsführung“ sei „empfindlich gestört“, der Verein sehe sich „im Moment nicht in der Lage, das Projekt Kultureller Marktplatz als Akteur mitgestalten zu können“, heißt es in einer am Mittwoch verbreiteten Erklärung über die „Neuausrichtung der Vorstandsarbeit“. Der Vorstand des Vereins, der eigens für die Unterstützung des Kulturellen Marktplatzes gegründet wurde, sehe „kein ernsthaftes Interesse“ der Verwaltung an einer „partnerschaftlichen Zusammenarbeit“.

CDU: „Dringender Handlungsbedarf“

Der Verein werde Spenden weiterleiten, aber „nur noch dort aktiv in Erscheinung treten, wo er das völlig unabhängig von der Hilchenbacher Stadtverwaltung tun kann“. Für eine inhaltliche Auseinandersetzung zum Kulturellen Marktplatz stehe der Verein „bis auf Weiteres nicht zur Verfügung“.

Der Rat reagierte mit Forderungen an den Bürgermeister: Es bestehe „dringender Handlungsbedarf“, sagte André Jung (CDU). Bürgermeister Menzel müsse „wirklich das Gespräch suchen“, forderte Michael Stötzel (SPD). Um den Kulturellen Marktplatz zu schützen, verzichte er auf einen Kommentar, sagte Dr. Peter Neuhaus (Grüne), „insbesondere über Ihre Art, damit umzugehen“.

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