Kinderbetreuung

Corona Siegen: Stadt erlässt Eltern im April Kita-Beiträge

Weil wegen der Corona-Krise die Kitas geschlossen sind, werden den Familien in Siegen im April 2020 die Elternbeiträge erlassen.

Weil wegen der Corona-Krise die Kitas geschlossen sind, werden den Familien in Siegen im April 2020 die Elternbeiträge erlassen.

Foto: Martin Möller / Funke Foto Services

Siegen.  Die Stadt Siegen erlässt im April mehr als 1600 Familien wegen der Corona-bedingten Schließungen die Elternbeiträge für die Kita-Betreuung.

Familien in der Stadt Siegen wird aufgrund der coronabedingten Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen im kommenden April der Monatsbeitrag an Betreuungskosten erlassen. Darauf weist die Verwaltung in einer Mitteilung hin. Die Stadt Siegen folge damit der am Donnerstag bekanntgegebenen Vereinbarung der kommunalen Spitzenverbände mit der Landesregierung, für einen Monat auf die Elternbeiträge zu verzichten.

„Das umfasst auch diejenigen Eltern, deren Kinder derzeit in einer Einrichtung notbetreut werden“, heißt es seitens der Stadt. Bürgermeister Steffen Mues, „der im Rahmen einer Telefonkonferenz des Deutschen Städtetages an dieser Entscheidung aktiv mitgewirkt“ habe, bewerte den vereinbarten Kompromiss positiv: „Wir freuen uns, dass mit der Entscheidung auch für die Familien in Siegen eine gute und eindeutige Lösung gefunden wurde.“

In Siegen werden mehr als 1600 Familien die Beiträge erlassen

Rund 1.640 beitragspflichtige Familien im Siegener Stadtgebiet werden im Zuge der heute getroffenen Regelung im April die Betreuungskosten für Schulen und Kindertageseinrichtungen erlassen. Steffen Mues: „Diese Vereinbarung passt zu unserer grundsätzlich sehr familienfreundlichen Gestaltung der Kindertages-Betreuung und der Beitragssatzungen insgesamt.“

Unter anderem der Vorstand des Deutschen Städtetags, in dem die Stadt Siegen Mitglied ist, habe das Land Nordrhein-Westfalen zu einer landesweit einheitlichen Regelung aufgefordert, so die Verwaltung. Ziel sei es gewesen, die Beiträge für Kinderbetreuung in Kitas, in der Kindertagespflege und in den Schulen für die Zeit der coronabedingten Notbetreuung zu erstatten. Die Einnahmeausfälle sollen nun unter anderem hälftig auf Kommunen und Land verteilt werden. „Formal ist für die Stadt Siegen noch eine Beschlussfassung des Rates notwendig“, heißt es abschließend.

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