Missgeschick

Corona: 17-Jähriger strandet wegen Notfahrplänen in Siegen

Der 17-Jährige ist in Siegen gestrandet.

Der 17-Jährige ist in Siegen gestrandet.

Foto: Hendrik Schulz / WP

Siegen.  Ein 17-Jähriger ist wegen der Corona-Notfahrpläne in Siegen gestrandet und hat sich hilfesuchend an die Bundespolizei gewandt.

Wie die Beamten am Mittwoch, 1. April, mitteilen, sagte der Junge im Siegener Bahnhof gegenüber den Polizisten, dass er Schwierigkeiten habe, ins heimatliche Neunkirchen zu kommen.

Aufgrund der derzeit eingeschränkten Fahrpläne der Verkehrsbetriebe fanden keine Fahrten zur Nachtzeit statt – somit saß der junge Neunkirchener kurz vor Mitternacht in Siegen fest. Die Beamten der Bundespolizei hatten den Jugendlichen eine Stunde zuvor bereits kontrolliert, da er ohne Erziehungsberechtigten unterwegs war.

Zu diesem Zeitpunkt war dem jungen Mann jedoch noch nicht klar, dass er keinen Bus für die Heimfahrt mehr finden würde. In der Dienststelle der Bundespolizei konnte er schließlich seinen Vater erreichen, der ihn bereitwillig mit dem Auto in Siegen abholte.

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