Pandemie

Corona in Siegen: 80 bestätigte Fälle in Siegen-Wittgenstein

Dem Gesundheitsamt des Kreises Siegen-Wittgenstein wurden am Donnerstag zwölf weitere positive Corona-Tests gemeldet.

Dem Gesundheitsamt des Kreises Siegen-Wittgenstein wurden am Donnerstag zwölf weitere positive Corona-Tests gemeldet.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Siegen-Wittgenstein.  Zwölf weitere Covid-19-Infektionen in Siegen-Wittgenstein sind seit Donnerstag offiziell. Die Zahl der Genesenen steigt unterdessen auf 14.

Am Donnerstag sind zwölf neue bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus in Siegen-Wittgenstein bekannt geworden. Die entsprechenden Testergebnisse sind im Laufe des Tages im Kreisgesundheitsamt eingegangen, wie einer Mitteilung des Kreises zu entnehmen ist. Damit haben sich seit Beginn der Infektionswelle 80 Personen aus dem Kreisgebiet mit dem Virus infiziert.

„Vier Personen konnten heute als genesen aus der Überwachung des Kreisgesundheitsamtes entlassen werden“, so der Kreis am Donnerstag. „Damit gelten bei uns inzwischen 14 Patienten als genesen, 66 sind aktuell erkrankt.“

Neun Betroffene stecken sich vor Ort in Siegen-Wittgenstein an

Drei der Neuerkrankten sind Rückkehrer aus Risikogebieten in Österreich: eine Frau Mitte 50 aus Neunkirchen, sowie eine Frau Anfang 30 und ein Mann Mitte 50 aus Bad Laasphe. Alle anderen positiv Getesteten haben sich hier vor Ort über einen bestätigt Infizierten mit dem Coronavirus angesteckt: eine Frau um die 60 aus Bad Berleburg, eine Seniorin aus Burbach, zwei Frauen Mitte 60 und eine Seniorin aus Hilchenbach, eine Jugendliche aus Kreuztal, drei Männer Mitte 50 und eine Frau um die 30 aus Siegen.

Die vier Genesenen kommen aus Freudenberg (zwei Männer, einer um die 30, der andere über 80), ein Mann um die 40 aus Kreuztal und eine Frau um die 60 aus Siegen. Aktuell ist Erndtebrück nach Angaben des Kreises die einzige Gemeinde in Siegen-Wittgenstein, für die es bisher keinen positiven Coronafall zu vermelden gibt.

In Siegen-Wittgenstein kommen weitere Schutzmasken an

Eine erste Lieferung von 3080 FFP2-Schutzmasken, angeschafft vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen, ist am späten Mittwochabend im Kreis Siegen-Wittgenstein eingetroffen. Diese wurden „umgehend an Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, DRK und Feuerwehr verteilt – an Hand eines Schlüssels, der sich am Wochenbedarf der jeweiligen Einrichtungen orientiert“, wie es weiter heißt.

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