Gymnasiasten: Auf Socken zum Abiball

Netphen.   Die Abiturienten des Gymnasiums Netphen haben ihre Abikasse mithilfe eines originellen Konzepts gefüllt und sich so vom Zeitalter des Kuchenverkaufs mit großem Erfolg verabschiedet: Durch den Verkauf von Socken und anderen Produkten konnte der Abi-Jahrgang des Gymnasiums 1116 Euro sammeln, die jetzt der Stufenkasse zugute kommen.

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Die Abiturienten des Gymnasiums Netphen haben ihre Abikasse mithilfe eines originellen Konzepts gefüllt und sich so vom Zeitalter des Kuchenverkaufs mit großem Erfolg verabschiedet: Durch den Verkauf von Socken und anderen Produkten konnte der Abi-Jahrgang des Gymnasiums 1116 Euro sammeln, die jetzt der Stufenkasse zugute kommen.

Diese erfolgreiche und neue Art der Finanzierung hat das Freiburger Start-up-Unternehmen „Neue Masche“ ermöglicht. Die Abiturienten aus Netphen sind nicht allein mit ihrem Erfolgserlebnis: In den vergangenen zwei Jahren haben über 1000 Gruppen mit diesem Modell schon über 500 000 Euro Spenden gesammelt.

Pro Bestellung vier Euro

„Mit unserem Modell wollen wir es Jugendlichen und anderen Engagierten ermöglichen, auch größere Summen zusammenzubekommen, um sich ihre jeweiligen Träume zu erfüllen“, sagt Benedikt Link, der Gründer von Neue Masche.

Wie hat sich die Abikasse mit Geld gefüllt? Nach der Anmeldung kam die Post mit allen Unterlagen. Neben Produktkatalog und Bestelllisten auch Produktmuster, um den helfenden Schülern und natürlich auch den Unterstützern ein möglichst genaues Bild der Aktion und der Produkte vermitteln zu können. Pro Bestellung haben sich die Abiturienten dann vier Euro für die Abikasse dazuverdienen können.

Die Neue Masche bietet eine Auswahl von verantwortungsvoll hergestellten Produkten an: Socken, Seifen und T-Shirts. Diese werden von Sozialwerkstätten in der Freiburger Umgebung in blaue Boxen verpackt. „Man unterstützt also nicht nur ein gutes Projekt” so Benedikt Link, „sondern erhält auch ein schön verpacktes und verantwortungsvolles Produkt.”

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