Justiz

Messerangriff in Siegen: Revision gegen Totschlag-Urteil

Tatort Bushaltestelle: Der Jugendliche wurde zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.

Tatort Bushaltestelle: Der Jugendliche wurde zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.

Foto: Hendrik Schulz

Siegen.  Verteidiger und Erziehungsberechtigte des Jugendlichen, der im Sommer am Fischbacherberg Siegen einen Mann erstochen hat, legen Rechtsmittel ein

Verteidiger und Erziehungsberechtigte des verurteilten Jugendlichen, der im Frühsommer einen Familienvater an einer Bushaltestelle am Fischbacherberg mit einem Messer erstochen hat, gehen in Revision.

Das hat Dr. Sebastian Merk, Sprecher des Siegener Landgerichts, auf Anfrage bestätigt. Der junge Mann war am 5. Dezember zu einer siebenjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

Bundesgerichtshof beschäftigt sich mit Siegener Fall

Eine Begründung für das Rechtsmittel liegt noch nicht vor: Innerhalb von sieben Tagen nach dem Urteil muss Revision eingelegt werden, dann beginnt eine Begründungsfrist, die auch verlängert werden kann. Die nächste Gerichtsinstanz, die sich mit dem Fall beschäftigt, ist der Bundesgerichtshof.

Bei einer Revision geht es nicht – wie bei der Berufung – darum, die tatsächlichen Umstände des Falles nochmals zu untersuchen, sondern lediglich das Urteil der vorherigen Instanz, hier des Landgerichts Siegen, auf Rechtsfehler zu überprüfen.

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