Feuerwehr

Siegen: Haus nach Dachstuhlbrand unbewohnbar

Zahlreiche Feuerwehrmänner verschiedener Wachen aus Siegen und Freudenberg rückten zu einem problematischen Dachstuhlbrand in Meiswinkel aus.

Zahlreiche Feuerwehrmänner verschiedener Wachen aus Siegen und Freudenberg rückten zu einem problematischen Dachstuhlbrand in Meiswinkel aus.

Foto: Jürgen Schade

Meiswinkel.  Ein unbewohnbares Haus und ein stundenlanger Einsatz der Feuerwehr sind die Bilanz eines Dachstuhlbrandes in Meiswinkel. Verletzt wurde niemand

Erhebliche Probleme hatten in der Nacht zu Sonntag, 5. April, gegen 02:35 Uhr die Feuerwehreinsatzkräfte, als sie einen Dachstuhlbrand in der Weiherdammstraße in Meiswinkel löschen mussten. Zum einen konnten sie den Brand nicht von oben über die Drehleiter löschen, weil die Dachverkleidung aus Blech bestand, und zum anderen gelang es ihnen nicht, mit ihrer Drehleiter auf das Gelände vor dem Haus fahren, denn dieses war fast so gesichert wie „Fort Knox“.

Spitze, rund 2 Meter hohe Zaunpfähle umrundeten das gesamte verwilderte Fachwerkhausgelände, auf denen auch zahlreiche Bäume standen. Somit mussten die Einsatzkräfte jeden Löschschlauch von der Weiherdammstraße aufs Gelände schleppen.

Die drei Bewohner hatten sich unverletzt ins Freie gerettet und die Feuerwehr alarmiert. Schon nach wenigen Minuten traf die erste Löscheinheit aus Meiswinkel ein. Alarmiert hatte die Kreisleitstelle zusätzlich den Löschzug der Hauptamtlichen Wache Siegen und Geisweid, sowie die Einheiten aus Langenholdinghausen, Birlenbach und aus der Nachbargemeinde die Löschgruppe aus Freudenberg Oberholzklau/Bühl, denn bei den Löscharbeiten wurden sehr viele Atemschutzgeräteträger gebraucht.

Die Feuerwehr versuchte mit der Drehleiter von der Straße aus zum Dachstuhl zu gelangen um das Blechdach zu öffnen, was aber nur sehr schwer gelang, denn die Drehleiter stand dabei unter „Volllast“. Lediglich das Firstblech konnte über die Drehleiter mit einem langen Einreishaken geöffnet werden, um so Löschwasser hineinzuspritzen. Der Stromversorger rückte ebenso an, um die Stromversorgung zum Haus zu kappen, damit die Einsatzkräfte gesichert arbeiten konnten.

Über drei Stunden dauerten die Löscharbeiten, bis auch das letzte Brandnest im Dachstuhl gelöscht war. Die höhe des Schadens konnte noch nicht beziffert werden, das Haus ist zunächst nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache ist ebenfalls noch unbekannt, die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

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