Wirtschaft

Siegen: Utsch AG fusioniert mit Hills Numberplates

Gemeinsam neue Märkte erschließen: die Siegener Utsch AG und Hills Numberplates aus England. (Symbol)

Gemeinsam neue Märkte erschließen: die Siegener Utsch AG und Hills Numberplates aus England. (Symbol)

Foto: Dietmar Wäsche / Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Siegen.  Die Siegener Utsch AG schließt sich mit Hills Numberplates Ltd aus Birmingham zur weltweit größten Firmengruppe im Kfz-Kennzeichenmarkt zusammen.

Die Partnerschaft der Siegener mit den englischen Partnern vereinigt laut Unternehmensangaben ab sofort weltweit mehr als 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zusammen Kunden in über 130 Ländern betreuen.

Zustande kam die Kooperation im Zuge eines Eigentümerwechsels seitens Hills. Gemeinsam mit Utsch erwarben zwei vormalige Hills-Gesellschafter, Richard Taffinder und Martin Reuben, 100 Prozent der Anteile des in Birmingham beheimateten Unternehmens.

Das Geschäft schließt auch die Hills-Tochterfirmen mit ein, beispielsweise den französischen Marktführer Faab Fabricauto. Daneben bringt Hills rund 300 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von über 50 Millionen Euro indie Gruppe ein.

Siegener und Briten auch in Frankreich, Asien und Afrika aktiv

Tilman Schwinn, Utsch-Vorstand für Vertrieb und Technik, sieht beide Partner nach der erfolgreichen Transaktion in einer Win-Win-Situation mit großartigen Möglichkeiten für ein gemeinsames, strukturelles Wachstum, wie es dazu in einer Mitteilung heißt: „Wir sind stolz darauf, Technologieführer und Innovationstreiber unserer Branche zu sein.“

Die neue Partnerschaft werde nun zusätzliche Synergien ermöglichen und damit für einen beachtlichen Innovationsschub sorgen. „Das versetzt uns in die branchenweit einzigartige Lage, unseren weltweiten Kunden alle Produkte und Dienstleistungen vollständig aus eigener Hand anbieten zu können“.

Utsch-Finanzvorstand Dominic Höffgen sieht enorme strategischen Vorteile im gemeinsamen globalen Wettbewerb: „Hills ist ein echtes Branchenschwergewicht in Großbritannien, Frankreich sowie Teilen von Asien und Afrika“, sagt er. „Hier werden Märkte, Knowhow und kulturelle Erfahrungen eingebracht, die unsere strategische Ausrichtung vorzüglich ergänzen.“

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