Volkstrauertag

Siegens Bürgermeister für „Blick auf gemeinsame Zukunft“

Bürgermeister Steffen Mues (vorne rechts) geht mit Vertretern von Politik und Verwaltung zur Kranzniederlegung.  

Bürgermeister Steffen Mues (vorne rechts) geht mit Vertretern von Politik und Verwaltung zur Kranzniederlegung.  

Foto: Jürgen Schade

Siegen.  Bei der Gedenkstunde der Stadt Siegen zum Volkstrauertag auf dem Hermelsbacher Friedhof blickt Bürgermeister Steffen Mues auch nach vorn.

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Die Stadt Siegen richtete ihre Gedenkstunde anlässlich des Volkstrauertages auf dem Hermelsbacher Friedhof aus. Zahlreiche Besucher waren der Einladung gefolgt.

„Am 1. September vor 80 Jahren überfiel die deutsche Wehrmacht ohne Kriegserklärung Polen. Damit brach der Zweite Weltkrieg aus, der in sechs Jahren rund 60 Millionen Menschen tötete“, erinnerte Bürgermeister Steffen Mues in seiner Rede. Doch „der heutige Volkstrauertag steht nicht nur unter dem historischen Eindruck des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs“, fuhr er fort. „Wir möchten auch den Blick auf die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft in friedlicher Nachbarschaft in Europa richten.“

Lehren aus der Vergangenheit ziehen

Steffen Mues appellierte an die Zuhörerinnen und Zuhörer, „Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen – einer Vergangenheit, die von Gewalt, Terror, Hass, millionenfachem Sterben und einem unfassbar brutalen Unrechtsregime geprägt war“.

Timon Klein, Lene Wagener, Zinar Aslan und Antonia Voosen-Müller, Schülerinnen und Schüler des Peter-Paul-Rubens-Gymnasiums, Siegen trugen Gedanken sowie Zeilen aus Briefen von Menschen vor, die an beiden Kriegen teilgenommen hatten. Nach der Lesung des Totengedenkens erfolgte eine Kranzniederlegung auf dem Ehrenfeld unter den musikalischen Klängen von „Ich hatt’ einen Kameraden“.

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