Ausbildung

Steuber in Geisweid als Spitzen-Ausbildungsbetrieb nominiert

Fabian Bräutigam (links), für den Bildungsbereich zuständiger Geschäftsführer der Handwerkskammer Südwestfalen, überreicht zusammen mit Axel Herget (rechts), Vertreter des Sponsors Signal-Iduna, die Nominierungsurkunde an Nils Pukropski, Abteilungsleitung Elektrotechnik.

Fabian Bräutigam (links), für den Bildungsbereich zuständiger Geschäftsführer der Handwerkskammer Südwestfalen, überreicht zusammen mit Axel Herget (rechts), Vertreter des Sponsors Signal-Iduna, die Nominierungsurkunde an Nils Pukropski, Abteilungsleitung Elektrotechnik.

Foto: Markus Kluft

Siegen.  Elektro Steuber in Geisweid könnte Ausbildungsbetrieb des Jahres 2019 werden. In Siegen wurde die Nominierungsurkunde überreicht.

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Die Handwerkskammer Südwestfalen hat die Siegener Steuer Elektrotechnik um „Ausbildungsbetrieb des Jahres 2019“ nominiert. Mit einem breit aufgestellten Engagement rund um die berufliche Erstausbildung überzeugte der Betrieb die Jury, eine Nominierung für die begehrte Auszeichnung auszusprechen, heißt es in der Pressemitteilung.

Dienstwagen zur Berufsschule

Neben der fachlichen Seite setze die Steuber Elektrotechnik GmbH Zeichen durch ausgefallene Aktionen. Weil das Berufskolleg ab dem zweiten Ausbildungsjahr in Dortmund ist, stellt der Betrieb den jungen Menschen ein Firmenfahrzeug für Fahrten zur „ÜLU“ („Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung“) und Berufsschule zur Verfügung. So verringert sich die Fahrzeit von über fünf auf etwas über zwei Stunden. Alternativ wird aber auch das Zugticket bezahlt.

Für den fachlichen Erfolg des Berufsnachwuchses setzt das Unternehmen auf motivierende Konzepte. So werden schon früh kleinere Arbeitsprojekte eigenständig von Auszubildenden ausgearbeitet und umgesetzt. „Das fördert das Selbstbewusstsein und auch schwächere Auszubildende oder Geflüchtete gelangen so zu Erfolgserlebnissen“, heißt es weiter.

Ausbildung über eigenen Bedarf hinaus

Die Steuber Elektrotechnik bildet seit Jahren über Bedarf hinaus aus. Den Nachwuchs zu finden, gelingt auf vielen Wegen. Eine Besonderheit ist der eigene Ausbildungsflyer der betont, was das Unternehmen für den Jugendlichen tun kann. Damit flankiert der Betrieb die anderen Aktivitäten wie Ausbildungsmessen und Informationen in Schulen. Das Unternehmen ist einer von vier Betrieben in der Kategorie „Ehrenpreis“. Am 20. September beim „Treffpunkt Handwerk“ gibt die Jury ihre endgültige Entscheidung bekannt.

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