Kultur

Premiere für das Oreneta Quartett in Langenberg

Das junge Oreneta Quartett begeisterte das Publikum im Kleinen Saal des Historischen Bürgerhauses Langenberg.

Das junge Oreneta Quartett begeisterte das Publikum im Kleinen Saal des Historischen Bürgerhauses Langenberg.

Foto: Petra Breuer

Langenberg.   Das frisch gegründete Oreneta Quartett feierte im Langenberger Bürgerhaus Premiere. Die Zuhörer waren begeistert.

Es war eine überzeugende Darstellung vor viel zu wenig Publikum, dennoch war es für das frisch gegründete Oreneta Quartett die Premiere. Für diese hatten die jungen Musiker Pierre Alvarez (Geige), Hanna Breuer (Bratsche), Yuko Matsumuto, (Geige), und Arnau Rovira i Bascompte (Cello), den Kleinen Saal des Historischen Bürgerhauses gemietet und ein abwechslungsreiches Programm mit Stücken von Haydn, Schostakowitsch und Brahms zusammen gestellt. Die rund 40 Besucher klatschten dafür um so begeisterter.

Besucherin Agnes Zipper war sehr angetan: „Ich war sehr beeindruckt, das Stück von Schostakowitsch war unglaublich gut. Gut reicht nicht, es war ergreifend.“ Das fand auch Cornelia Breuer aus Tönisheide: „Ich fand das Konzert super, besonders das Stück von Schostakowitsch, das war herausragend.“ Thomas Breuer ergänzte: „Vor allem das handwerkliche Können war beeindruckend.“ Ein besonderes Fingerspiel zeigten die vier Musiker bei der Zugabe, die von Bratschen-Spielerin Hanna Breuer als „Rausschmeißer“ zwar angekündigt war, aber im Grunde nur noch mehr Lust auf mehr machte. So fand auch Cornelia Breuer: „Sehr erfrischend war die gezupfte Zugabe.“ Nach gut anderthalb Stunden zupften die Streicher „Plink, Plank, Plunk“ von Leroy Anderson.

„Das Konzert machte einen guten Eindruck. Sie haben zügig und überzeugend gespielt,“ befand auch Wilhelm Colsman. Sollte das Quartett wieder einmal nach Langenberg finden, so würde er gerne ebenfalls wieder kommen. Allerdings schränkte er ein: „Wenn es dann nicht so kühl im kleinen Saal wäre.“ Gerade zu Beginn war es recht unangenehm im Kleinen Saal, befanden auch andere Besucher. Unterm Strich tat dies der Bewertung des Konzerts keinen Abbruch. So befand auch die Wahl-Schwedin Hildegard Sakerwalla, die gerade ihre alte Heimat Langenberg besucht: „Es war schön und ergreifend.“ Die Begeisterung und das Engagement sei gut heraus geklungen. Es bleibt zu hoffen, dass das junge Quartett noch einmal den Weg nach Langenberg findet.

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