Traditionstag

Belecker Sturmtag erinnert an Soester Fehde

Belecker Sturmtag: Die Sturmtagskanoniere böllern traditionell zum Start in den Tag.

Belecker Sturmtag: Die Sturmtagskanoniere böllern traditionell zum Start in den Tag.

Foto: Uwe Nutsch

Belecke.   Auch in diesem Jahr sind die Belecker zum Sturmtag eingeladen. Der Traditionstag erinnert an die Abwehr des Soester Angriffs 1448.

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In einem heroischen Kampf haben die Belecker den Angriff der Soester zur Zeit der „Soester Fehde“ im Jahr 1448 abgewehrt – und gelobt, jedes Jahr an diesen Sieg zu erinnern. Zu diesem Traditionstag, dem Belecker Sturmtag, laden Bürgermeister Thomas Schöne, Ortsvorsteher Heiner Maas sowie Hans-Jürgen Raulf, Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins Badulikum, ein – wieder am Mittwoch vor Pfingsten, in diesem Jahr also am 16. Mai.

Schon am Vorabend singen die Belecker Nachtwächter ab 20 Uhr im Stadtzentrum das Stundenlied. Lange geschlafen werden kann am Sturmtag selbst dann nicht. Ab 5 Uhr kündigen die Kanoniere den Sturmtag durch regelmäßige Böllerschüsse an Stütings Mühle an. Am Gatter gibt es zugleich ein rustikales Frühstücksbuffet.

Projekttag an Grundschule

Auch die Westerbergschule widmet sich in diesem Jahr ausführlich den Ereignissen der Belecker Geschichte. Um 9 Uhr beginnt ein Projekttag, der thematische Führungen mit den Stadtführern, den Nachtwächtern und den Sturmtagskanonieren beinhaltet. Das Stadtmuseum „Schatzkammer Propstei“ ist an diesem Tag von 15 bis 17 Uhr geöffnet.

Ein weiterer Höhepunkt folgt dann am Abend: Auf dem Platz an Stütings Mühle beginnt um 18.30 Uhr das Sturmhochamt, das vom Belecker Männerchor Pankratius 1860 mitgestaltet wird. Die Vereine werden gebeten, mit ihren Fahnenabordnungen teilzunehmen. Treffen dafür ist um 18.15 Uhr an Stütings Mühle. Nach der Messe folgt die Sturmtagsfeier mit Einweihung und Übergabe des wiedererrichteten „Kleinen Speichers“. Festredner ist Eckhard Uhlenberg, Präsident der NRW-Stiftung, die das Projekt gefördert hat.

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